Meditation wird vervollkommnet, wenn der Gedankengang rein und erhaben wird
Dasasrutaskandha Sutra, 4. der Chedasûtras
Diese schönen Worte stammen aus dem Lehrbuch für Mönche der Jaina, sind nicht für den Laien bestimmt und die Schriften wurden bis jetzt noch nicht ins Deutsche übersetzt.
Diese Mönche haben überliefert wie gewöhnliche Menschen sich bemühten und erreichten vollkommen fehlerfrei zu leben, dadurch ungeahnte spirituelle Eigenschaften von Hellsehen über Telepathie, zu wissen, was geschah, geschieht und geschehen wird, bis zum absoluten Wissen erhielten. Es ist überliefert, dass einem je nach Reinheit seiner eigenen Taten, Worte und Gedanken diese Fähigkeiten gegeben werden und es sich lohnt, sich deshalb selbst zu bemühen .
Ohne dass wir bis nach Indien nach den geeigneten Gurus suchen und uns auf der Suche in falschen Händen wiederfinden, lohnt es sich zuerst sich selbst zu festigen indem man die Möglichkeit ergreift, soviel als möglich für sich zu erfahren was nun gut und was übel ist.
Es kommen gute und üble Gedanken in jedem je nach seinen gegenwärtigen Verwicklungen in denen man steckt.Neben vielen anderen üblen Gedanken ist die Absicht, jemand anderem die Schuld für eigene Verfehlungen zuzuweisen nicht nur wie Irrlehrer sagen, ein Symptom von Alkoholikern oder Suchtkranken, es sitzt vielmehr tief in der Gesellschaft, in jedem einzelnen von uns von der Zeit an, wo wir sprechen lernten und dauert wenn man sich nicht selbst kontrolliert bis zur einem zugeschriebenen Zeit des Sterbens. Schuld zuweisen ist beinahe universell bei Kindern beobachtet. Es scheint ein wesentlicher Teil der menschlichen Entwicklung zu sein. Wenn sich Sprachgewandtheit entwickelt, ist eine der ersten praktischen Dinge, die damit getan werden können, sie anzuwenden um andere für die eigenen Missetaten zu beschuldigen, und sie zwangsmassgeregelt oder bestraft zu bekommen während man sich weiter in mehr von demselben beschäftigt.
Solange ich also noch irgendjemand anderen für meine eigenen Fehler beschuldige, habe ich mich noch nicht begonnen weiter geistig zu entwickeln als ein Kleinkind. Nur jetzt mit wachem Geist kann ich meine Gedanken und Worte diesbezüglich selbst kontrollieren, mich zügeln, mich ändern und geistig seelisch weiterentwickeln. Wenn ich nun gewillt bin richtig meditieren zu lernen. Was können mir die alten Schriften hierzu übermitteln? Ein Beispiel zur Klärung eines Themas liefert uns die spirituelle Seele der Welt aus dem Subkontinent Indien mit Abhandlungen über das seit Menschengedenken bestehende Thema der Stellung der Frau in spirituellem Wachstum mit darüber geführten Debatten, die sich über mehr als anderthalb Jahrtausende hinziehen. Es ist ein kleines Meditationsbeispiel, das sich lohnt um sein eigenes Bewusstsein für die eigene Stellung in der Spiritualität zu erfahren. Eingang zu diesem Thema