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oder nur von der überlieferten Literatur ausgewählt, schriftlich oder mündlich, die unter den Gainas wie überall sonst, der Bildung eines Kanons vorausgegangen sein muss. Ich bin geneigt, die letztere Alternative zu übernehmen, weil es eine größere Vielfalt der Behandlung und Stil in den verschiedenen Teilen gibt als vereinbar mit der Annahme von einem Autor scheint, und weil ein ähnlicher Ursprung für viele Werke des derzeitigen Kanons angenommen werden muss.
Zu welchem Zeitpunkt die Arbeiten in der Diskussion abgefasst oder in ihre jetzige Form gebracht wurden ist ein Problem, das nicht zufriedenstellend gelöst werden kann. Da aber der Leser des vorliegenden Bandes natürlich vom Übersetzer erwarten wird, Ausdruck zu seiner persönlichen Überzeugung zu diesem Punkt zu geben, gebe ich meine Meinung mit allem Vorbehalt, nämlich dass die meisten Teile, Schriften oder Abhandlungen, von welchen die kanonischen Bücher bestehen, alt sind; dass die Herausgabe der Aṅgas in einer frühen Periode erfolgte (Überlieferung stellt es unter Bhadrabâhu[1]); dass die anderen Werke der Siddhânta im Laufe der Zeit gesammelt wurden; wahrscheinlich in den ersten Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung[2], und dass Ergänzungen oder Änderungen in den kanonischen Werke nbis zur Zeit ihrer ersten Ausgabe unter Devardhiganin (980 A.V. = 454 n. Chr.) gemacht worden sein können.
Ich habe meine Übersetzung der Uttarâdhyayana und Sûtrakritâṅga auf den von den ältesten Kommentatoren übernommenen Text, den ich konsultieren konnte, gegründet. Dieser Text unterscheidet sich kaum von dem der MSS. und den gedruckten Ausgaben. Ich hatte einen eigenen Text von einigen MSS zu meiner Verfügung vorbereitet, und dies hat dazu beigetragen, den gedruckten Text zu überprüfen.
Die Kalkutta-Ausgabe von der Uttarâdhyayana (Samvat 1936 = 1879 n. Chr.) enthält neben einer Guzerati Glosse, die Sûtradîpikâ der Lakshmîvallabha, Schüler des Lakshmîkîrtiganin der Kharatara Gakkha. Älter als dieser Kommentar ist der Tîkâ von Dêvêndra, den ich zu meinem wichtigsten Führer gemacht habe. Es wurde in Samvat 1179 oder 1123 n.Chr. abgefasst, und ist offenbar ein Auszug aus Sântyâkârya's Vritti, den ich nicht genutzt habe. Aber ich habe zu meiner Verfügung, ein koloriertes altes MS. vom Avakûri gehabt, der