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Dunkelheit verursachte einer junge schwangeren Frau eine solche Angst, dass sie eine Fehlgeburt hatte. Diese Tragödie sehend, näherte sich der Jaina Laie den Mönchen am nächsten Tag und sagte: "O Weise, solange diese Trockenheit dauert könnt Ihr nicht Eure Gelübde richtig ausüben [von Nacktheit und essend mit zusammengelegten Händen]. Daher solltet ihr für die Dauer dieses Unglücks, die Haushalte in der Nacht mit einem halben Stück Stoff (ardhaphalaka) gehalten in Eurem linken Arm und die Schüssel in der rechten besuchen. Ihr könnt die notwendigen Sühne (prayascitta)durchführen, wenn normale Zeiten zurückzukehren." Dies fügt die Erzählung hinzu, ist der Ursprung der "Yapana-Sangha", der Mönche, welche eventuell nicht in der Lage waren in das Gelübde der Nacktheit zurückzukehren, wurden vollständig bekleidet. (Yavan na sobhanah kalo Jayate sadhavah sphutam, ca. tävac Pura krtvä "rdhaphalakam vamahastena; [58] bhiksapatram samadaya daksinena karena ca, grhitva naktam aharam kurudhvam bhojanam speisen. [59] Brhatkathakosa [Bhadrabahu-kathanaka, Nr. 131], S. 319).
Religiös motivierte Berichte über die Ursprünge der eigenen Gegner sind immer verdächtig und diesem ergeht es nicht besser. Trotzdem kann die Sage ein Körnchen Wahrheit in der Beschreibung der "Yapana" Mönche erhalten haben als diejenigen, die versuchten ihre Zeit "abzuwarten", das heißt, die gemäss dem Gelübde nackt blieben und doch ihre Nacktheit in der Öffentlichkeit verbargen - für was für einen Grund auch immer - nicht durch einen Lendenschurz tragen, sondern durch den geschickte Massnahme der ardhaphalaka, eine Handlung, denen ihnen den rohen Titel Gopya eingehandelt haben konnte. Archäologische Funde aus den gemachten Ausgrabungen in Mathura bestätigt diese Vermutung. Dies besteht aus drei Skulpturen von Jinas (Shah, 1987, Einf., S. 7, Abb. 12, 15, 21) datierbar auf die Kusana Zeit, auf den Sockeln von denen die geschnitzten stehen Jaina Mönche jeder in dem linken Unterarm ein kurzes Stück Stoff hält, gehalten in einer Weise um seine Blöße zu verbergen, genau beschrieben wie in der ardhaphalaka Erzählung in der Brhatkathakosa. Es ist bezeichnend, daß dieses Motiv nicht mehr in der Jaina Ikonographie wiederholt wurde, deutet auf die Möglichkeit, dass die "Ardhaphalakas" oder die Yapaniyas, die im zweiten Jahrhundert n.Chr. eine große Gruppe von Jaina-Mönchen gebildet hatte nach iher Migration zum Deccan abnahmen und wahrscheinlich auch die Praxis verwarfen, damit ununterscheidbar von den Digambaras wurden oder sich völlig mit den Svetambaras in West-Indien vermischt haben.
(iv) Des Digambara Schriftsteller Subhacandra‘s Aussage, dass die Yapaniyas im Gegensatz zu den Digambaras, lesen (d.h. akzeptieren), die (Brhat) Kalpa, die Svetambara kanonischen Texte der Bettler-Disziplin, ist durch die Arbeiten von Shakatayana bestätigt, der zitiert von ihnen zur Bestätigung von strimoksa (s. z. B. # 26, # 37, # 42). Dies würde bedeuten, dass die Yapaniyas nicht die Ansicht der Digambara vom Verlust des Kanons teilen und vermutlich die gleiche Schriften besaßen, wenn auch mit verschiedenen Lesarten, die noch vorhanden waren in der