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Kommentars genannt Vijayodaya über die Bhagavati-Aradhana, ein Yapaniya gewesen sein muss, weil dieser Kommentar viele Passagen enthält, die von solchen Gegenständen wie Kleidung, Bettelschalen, und so weiter, in einer Weise handelte, der völlig unvereinbar mit der Digambara Überlieferung ist, aber auch nicht ganz im Einvernehmen mit den Svetambara Texten. Seine kritische Studie vom Vijayodaya Kommentar hat Premi geführt zu vermuten, dass die Bhagavati-Aradhana auch einst den Yapaniyas gehört hat, bevor sie mit der Digambara Tradition assimiliert wurde und daß der Autor Sivarya kein anderer war als der von Shakatayana erwähnte Bhagavad-Acarya Sivasvamin.

(vi) Das bringt uns zu den beiden einzigen noch erhaltenen Texten der Yapaniya Schule, nämlich den Strinirvanaprakarana und den Kevalibhuktiprakarana, zusammen mit einem Kommentar (vrtti) über jeden, alle vier Werke demelben Autor, Shakatayana zugeschrieben. Obwohl der Name Yapaniya nicht in ihnen erscheint, lässt ein Vergleich der Inhalte der Strinirvanaprakarana mit dem oben diskutierten Yapaniya-Tantra keinen Zweifel über die Sekte, wo diese ihren Ursprung haben könnte. Dass der Autor Shakatayana war, ist bekannt aus dem Kolophon einer Handschrift des bekannten Strinirvana-Kevalibhuktiprakarane (krtir iyam bhagavadacaryaSakatayanabhadantapadanam iti, S. 12). Es ist nun akzeptiert, dank den Untersuchungen von D.R. Birwe (1971, Einl.), der ausführlich die Auffassungen von N. Premi, K.B. Pathak, und A.N. Upadhye unersucht, unter anderem, dass dieser Shakatayana identisch ist mit dem Shakatayana, der bekannt ist als der Verfasser des Sabdanusasana und seinem Kommentar des Amoghavrtti. Ob er ein Anhänger der Yapaniya oder einer anderen Sekte war, ist nicht ganz klar von diesen Werken. Zu Beginn der Amoghavrtti beschreibt er sich selbst nur als "Shakatayana, den ehrwürdigsten Acarya der großen Sangha der sramanas" (sastram idam mahasramanasanghadhipatir bhagavän acaryah. Sakatayanah prarabhate...; Shakatayana-Vyakarana, S. 1), die lediglich seinen hohen Status innerhalb der Jaina-Gemeinde aber nicht den Namen der Sekte angibt, von welcher er der geistige Kopf war. Dies ist ein ernsthaftes Versäumnis, da traditionell unter den Jainas, geteilt, wie sie immer gewesen waren, unter rivalisierenden Sekten, ein Acarya stets das Haupt von nur einer kirchlichen Gruppe und nicht aller Bettler der gesamten Gemeinschaft ist. Aber in den Kolophonen erscheint am Ende jedes Abschnitts (pada) von jedem Kapitel (Adhyäya) Shakatayana heißt "Srutakevalidesiya-Acarya", ein Titel, der nach Upadhye (1974), seine Zugehörigkeit zu den in Karnataka verbreiteten Yapaniyas bestätigt. Dort war er zeitgenössisch mit dem Rastrakuta König Amoghavarsa I. (um 814-877), nach welchem er seinen Kommentar über die Sabdanusasana

 

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