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übermäßig unrein sind, sie muss ähnlich unfähig sein, geistige Zustände zu erzeugin die ausserordentlich rein sind - und es ist gut bekannt, dass die Befreiung nur möglich ist, durch einen ausserordentlich reinen Zustand. Diese Prämisse ist in der Tat vergebens, denn wir haben bereits die angebliche Unfähigkeit [in Vers 5] abgelehnt.

 

# 20 Im Übrigen:

 

Obwohl [die Klassen der zuvor aufgelisteten Wesen] ungleiche Bestimmungsorte haben wenn beim Gehen nach unten [in die Hölle], wenn beim Gehen nach oben, können [jene gleichen Wesen] ohne Unterschied so weit wie der Sahasrara Himmel gehen. Deshalb, was ihr gesagt habt über [einer Frau‘s] Unfähigkeit nach unten gehen, ist kein Grund [für sie nicht nach oben zu Moksa zu gehen]. [6]

 

Nur weil Männer und Frauen ungleiche Fähigkeiten in Bezug auf in die Höllen zu fallen haben, beweist es nicht, dass es keine Parität in ihrem Aufwärts-Durchgang in einen reinen Zustand der Existenz gibt. Dies liegt daran, dass unreine geistige Zustände nicht als eine Ursache für reine geistige Zustände dienen. Dies ist das Gleiche wie für solche Tiere wie Kriechtiere, Vögel, Vierbeiner, Schlangen und Fisch, die ungleiche Abwärts-Bestimmungsorte haben [d.h., die Möglichkeit der Wiedergeburt], aber gleiche himmlische Bestimmungsorte, denn alle sind Wesen, die spontan wiedergeboren werden, so weit wie der Sahasrara Himmel.[1] Wie eine Schriftstelle sagt:

 

Tiere, die mit geistiger Diskriminierung ausgestattet (samjnis)[2] sind, können als Götter im Himmel, so weit wie der Sahasrara geboren werden; Menschen jedoch werden in allen Himmeln geboren. [?]

 

Aus diesem Grund, nur weil es einen Mangel hinsichtlich der Geburt in unteren Existenzen gibt, folgt daraus nicht, dass Frauen irgendeinen ähnlichen Mangel in Bezug auf das reine Schicksal, nämlich Nirvana haben. Ebenso wie [alle] Tiere die gleiche [grösstmögliche] Bestimmung im Himmel haben, so haben Männer und Frauen das gleiche [grösstmögliche] reine Ziel, das ist, Nirvana.

 

# 21

 

Es gibt kein Nichterreichen von siddbi [d.h., Moksa] selbst in Fällen, wo es Nichterreichen von solchen übernatürlichen Kräften wie Geschicklichkeit in der Debatte oder die Veränderung des Körpers und so weiter gibt, oder wenn jemand in Schrift [-Verständnis] unterliegt, oder wenn man nicht die jinakalpa unternimmt oder direkte geistigen Wahrnehmung hat[welches alle darüber einverstandenen Punkte beider Seiten sind]. [7]

 

"Geschicklichkeit in der Debatte" bedeutet die Fähigkeit die Lehre durch erfolgreiches darlegen [solch abwegiger Praktiken des Gegners in der Debatte] wie Verdrehen des Sinns der Begriffe (Chala), oder [beschäftigen in] selbst-widerlegenden Antworten (jati), selbst wenn der Gegner ein Lehrer so groß wie Brhaspati [der Götterlehrer] ist oder die Arena das Gericht von Indra [der König der Götter] selbst ist. "Transformation des Körpers" ist die Kraft, die jemanden ermöglicht

 

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[1] Sahasrara ist die zwölfte himmlische Wohnstätte in der Jaina Kosmologie. Siehe Sarvarthasiddhi, IV, 19.

[2] Für eine Diskussion über die Definition eines samjni, siehe Sarvarthasiddhi, ii, 24.