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# 32
Andernfalls würde der Lehrer im Unrecht sein. [10]
Wenn aber, [Kleider] nicht erforderlich sind für Moksa sondern stattdessen ein Besitz (parigraha) sind, dann sind sie ein Hindernis für Moksa-und der Verzicht auf diesen Besitz wäre sicherlich richtige, genau wie der Verzicht auf falsche Ansichten und so weiter. Eine Person, die dann [den Verzicht auf Kleidung] verhindert und jemanden zwingt sie zu tragen würde wie jemand sein, der Schädigung (himsa) begehen verficht und so weiter, welches anerkanntermassen ein Hindernis für Moksa ist. Ob sie die Arhats, die Ganadharas oder andere Ältesten wären, jeder der eine solche Anordnung gab würde schuld sein am Unrecht. Und wenn es der Fall wäre [, dass die Lehrer, d.h. die Arhats, etc., im Unrecht sind,] dann würde niemand jemals Moksa erreichen.
# 33 Nun [um zu beweisen, dass die Arhats nicht im Unrecht sind], könnte [der Gegner] annehmen:
Der Lehrer erlaubt Kleidung für Nonnen, selbst wenn sie auch ein Besitz sind, weil beim Kleidung Aufgeben gäbe es ein völliges Aufgeben [aller Bettler Einschränkungen], während im Kleidung Tragen gibt es nur einen unerheblichen Mangel.
Wenn die Kleidung von Frauen aufgegeben wären, wäre es gleichbedeutend mit dem Verzicht auf die gesamte Ansammlung der Bettler Einschränkungen. Dies ist weil es gut bekannt ist, als eine allgemeine Regel, dass Frauen von Männern überwältigt werden, deren Gedanken durch den Anblick ihrer nackten Körper und Gliedmaßen bewegt werden, gerade wie Stuten, die natürlicherweise unbekleidet sind, von Hengsten überwältigt werden. Unter Vieh so auch bei Pferden, als eine allgemeine Regel, ist die Wesensart der weiblichen überwältigt zu werden, während die Natur des männichen ist zu überwältigen.
# 34 Damit nicht genug, [könnte der Gegner sagen:] Frauen aus guten Familien sind von Natur aus sehr schüchtern und wenn [es eine Regel gäbe, dass mann] auf Kleidung verzichten [muss, um der Nonne‘s Leben zu führen], würden sie sich weigern, [als Nonnen] eingeführt zu werden. Da Kleider ein Besitz sind, gibt es einen [geringen] Mangel im sie tragen, aber zumindest wird damit die gesamte Bettler Verordnung gut geschützt. So bestimmend, dass es mehr Nutzen gibt und weniger von einem Mangel in dem Tragen von Kleidung als in deren Aufgabe, ordneten die heilige Arhats an, dass Nonnen Kleidung tragen sollten und verbaten ihnen, vom Verzicht auf sie. Während daher die Lehrer nicht im Unrecht sind, muss es [zur gleichen Zeit] betont werden, dass Frauen Nirvana nicht erreichen können, denn Besitz selbst ist ein Mangel.
# 35 [Yapaniya:]
Dieser [Einwand] kann für Lebensmittel und so weiter Anwendung finden. [11]
[Euer Argument] gilt auch für Essen und so weiter, denn es ist möglich,