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primäre Bedeutung nicht anwendbar ist; und das zweite Übereinkommen [d.h. die Bezeichnung weiblich für einen Mann unter Bezugnahme auf einen früheren Zustand anzuwenden] ist es bis zum Äußersten genommen, denn selbst wenn ihr Zuflucht nehmt auf ein solches Übereinkommen, ist jede Verwendung nur richtig mit Bezug auf das bezeichnete Objekt, mit dem es existiert.

 

# 123 [Yapaniya:] Wir bieten euch die Schrift selbst an als Autorität für das Nirvana von Frauen:

 

Diese maßgebliche Schrift für das Moksa von Nonnen ist die Aussage, dass es vierzehn gunasthanas zur Verfügung beider, Frauen (manusi) und Männern (manusya), gibt.

 

Vierzehn gunasthanas sind gesondert für beide, Frauen und Männer, aufgezeichnet. Nun, wenn [wie ihr behauptet] das Wort "Frauen" [manusi an dieser Textstelle] nur "Männer" (manusya) bedeutete, dann sollte es genug gewesen sein, nur zu sagen, dass vierzehn gunasthanas für Männer zur Verfügung stehen. Es ist nicht der Sachverhalt, dass ihr diese Männer als "Frauen" identifiziert habt, nicht bereits unter den Männern [d.h. des männlichen Geschlechts] enthalten sind! Deshalb, das Wort "Frauen" in der vorhergehenden Stelle muß "Nicht-Männer" nur Frauen heißen, die ausgestattet sind mit einer solchen Geschlechts-spezifischen Besonderheiten wie Brüste und den Geburtskanal. Geradeso wie in dem Wort "Männer", das [männlichen Geschlecht] ist, was gemeint ist. So, die Lehre, dass die vierzehn gunasthanas für beide, Männer und Frauen, verfügbar sind, wie im vorhergehenden Kapitel über die Zustände der Seele erklärt (jivasthana), ist dokumentarischer Beweis dafür, dass Nonnen Nirvana erreichen können.

 

# 124 Wenn es jedoch [von den Gegnern] behauptet wird, dass der Ausdruck "Männer und Frauen" durch die Hinzufügung des sexuellen Gefühls (bhava) abgegrenzt wird, dann sagen wir [Yapaniyas]:

 

Dieses [sexuelle Gefühl] wurde bereits in den früheren gunasthanas beendet .

 

Das innere Gefühl (bhava), die ihr als Sexualität (Veda) kennzeichntet, ist bereits beim Eintritt zum neunten gunasthana , welches anivrttibadarasarnparaya [d.h. die Stufe der nicht umkehrbaren Zerstörung der groben-Leidenschaften] benannt ist, beendet worden. Es besteht überhaupt nicht über dieser Stufe; wie kann dann so die Aussage der Schriften, die besagt, dass die vierzehn gunasthanas verfügbar sind [für Männer und Frauen] erklärt werden?

 

# 125 [Gegner:] Die Begriffe "manusya" und "manusi" beziehen sich nicht auf die sexuellen Gefühle, vielmehr ist der Bezug dieser Worte die Seele (Dravya), gekennzeichnet durch das sexuelle Gefühle. Dort, unter Bezugnahme auf die Seele, sind vierzehn gunasthanas verfügbar.

 

# 126 [Yapaniya:] Zu dieser Behauptung, antworten wir:

 

Dieses sexuell Gefühl (bhava) ist vergänglich, und infolgedessen ist [die Anwendung auf] symbolische Bedeutung auch nicht unveränderlich verfügbar. [41]

 

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