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Abwesenheit einer sexuell erregten Frau, Kuhhirten und andere menschliche Wesen könnten sich in sexuelle Handlungen mit Tieren aus Lust heraus einlassen; dieses perverse Verhalten kann jedoch nicht gesagt werden, infolge der Gegenwart von tierischer Sexualität (tiryak-bhava) zu sein, sondern ist stattdessen ein [pervertierter Ausdruck] ihrer menschlichen Sexualität. Dasselbe würde hier auch Anwendung finden [im Fall eines Mannes sich benehmend wie eine Frau zu einem anderen Mann], denn die Erregung von sexuellen Gefühlen kann unterschiedliche Formen annehmen. Daher beruhend ausschließlich auf eurer Vermutung über die Manifestation einer anderen Art von Sexualität in einen Mann, dessen Verhalten von dieser Art ist, ist es nicht richtig, zu behaupten, dass die Schriftstelle, in Bezug auf Nirvana von Frauen sollte so ausgelegt sein, wie zu sagen, dass das Wort "Frauen" dort sich nicht auf Frauen bezieht, sondern auf Männer, die weibliche Sexualität erfahren.
# 137 Außerdem:
Die Autorität der Schrift für die Siddhahood von Frauen, ebenso wie für Männer, würde in der Aussage sein: "In einer menschlichen Geburt, sind [alle] vierzehn gunasthanas möglich." Auch gibt es keine Verfügung [Nirvana der Frauen] zu verbieten, wie es für Wesen ist, deren körperliche Bildung nie abgeschlossen ist (aparyapta) und so weiter. [48]
Diese und andere Textstellen sind der Beweis für das Nirvana von Frauen:
Vierzehn gunasthanas sind im menschlichen Schicksal möglich, vierzehn gunasthanas sind möglich für Wesen ausgestattet mit fünf Sinnen, vierzehn gunasthanas sind möglich für Wesen, die beweglich sind [trasa, d.h. solche mit mehr als einem Sinnesorgan]; diejenigen, die fähig sind Siddhahood kann (bhavasiddhika) zu erreichen, haben auch Zugang zu allen vierzehn gunasthanas. "[?][1]
Dies liegt daran, wie Männer, sind Frauen auch in der menschlichen Geburt und so weiter enthalten sind [d.h. unter jenen Wesen, die mit den fünf Sinnen ausgestattet sind, die mobil sind, und fähig sind Siddhaschaft zu erreichen].
# 138 [Gegner:] Einwand. Sicherlich sind sich diese Aussagen beziehend auf den Menschen (manusya) im Allgemeinen, welchen Beweis habt ihr, dass ["Menschen" in dieser Textstelle] speziell mit Bezug auf Frauen ausgelegt werden sollte? Obwohl das Wort "Mensch" ein allgemeiner Begriff ist, hat es die besondere Bedeutung von "Mann", da das Wort "Mann" einen Mann einschliessen kann, der auch weibliche Sexualität erfährt.
# 139 [Yapaniya:] Um dieser Geltendmachung, antworten wir: Wenn das so ist, dann wäre es nicht möglich zu sagen, dass Männer auch [Moksa erreichen können], weil dieses [Wort "Mensch (man)"] ist auch eine spezifische Bedeutung [des allgemeinen Begriffes "Mensch (human)"]. Aber wenn ihr diese Art von besonderer Bedeutung zugibt, warum dann gönnt ihr nicht [Nonnen die Möglichkeit zur Erreichung von Moksa durch nicht Erlauben solch eine spezifische Bedeutung auch für Frauen Anwendung zu finden]? Sicherlich ein Ausdruck [wie "menschlich(human)"] ist
[1] Diese Texte können mit den folgenden Sutras der Digambara Satkhandagama verglichen werden: Manussa coddassu gunatthanesu atti micchaitthi. . . ajogikevalitti (i, 1, Sutra 27); manusinisu micchaitthi-sasanasammaitthitthane siya pajjattiyao siya apajjattiyao (Sutra 92); sammamicchaitthi-asamjadasammaitthisamja-dasamjadatthane niyama pajjattiyao (Sutra 93), zitiert in: JSK III, S. 285.