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die Strinirvanaprakarana mit ihrem Kommentar als primäres Ziel für seine wissenschaftliche Widerlegung verwendete. Zwei seiner Verszitate (siehe # 26 und # 27), können direkt auf die Strinirvanaprakarana zurückgeführt werden, und nicht wenige halb Zeilen dieses Textes bilden Teil seiner Prosa. Er leiht sich auch stark aus dem Text der Svopajnavrtti bei der Vorbereitung der prima facie Ansicht (die purvapaksa, siehe # 1-27), ohne freilich auch nur einmal den Namen Shakatayana und seine Yapaniya Sekte oder den Text zu erwähnen, den er sich zur Aufgabe macht Punkt für Punkt im Rest seines Werkes (# 28-75) zu widerlegen. Nur einmal hat er sich auf den Gegner bezogen durch Namen als Sitambara (d.h. die Svetambara, siehe # 39) - ein sicheres Zeichen, dass zu seiner Zeit die Svetambaras so den Yapaniya Standpunkt angeeignet hatten, dass die letzteren ihre eigene Identität verloren hatten.

Im Laufe seiner Widerlegung führt Prabhacandra einige neue Beispiele und mehrere neue Argumente ein, die entweder der Beachtung von Shakatayana entgangen waren oder noch nicht von jemand anderem gestellt worden sind. Er ist wahrscheinlich der erste, das Beispiel (udaharana) des Hermaphroditen (napumsaka) zu liefern, ein notwendiger Bestandteil des Arguments, ohne welches die logische Aussage (prayoga, siehe # 1) betreffend einer Frau’s Unfähigkeit Moksa zu erreichen nicht vollständig gewesen sein würde. Es erwies sich als ein gutes Beispiel - angeborenen Hermaphroditen sind Bettler Aufnahme zu den Digambaras und den Svetambaras verboten - und damit ein akzeptables Beispiel für beide Seiten.

Man kann eine ähnliche Originalität in seiner Antwort auf den anhaltenden Einwand des Autors Yapaniya ausmachen, dass es keine unveränderliche Gleichzeitigkeit (vyapti) zwischen einer Frau’s Unfähigkeit, in die siebte Hölle zu gelangen, oder die Yoga-Kräfte (labdhis) und so weiter zu erwerben, und ihrem Moksa zu erreichen. Prabhacandra sah deutlich den Irrtum in der Argumentation der Gleichzeitigkeit basierend auf der Beziehung der Kausalität (karya-karana) oder der der Durchdringung (vyapya-vyapaka) und kam auf der neuen Idee von der gamya-gamaka-sambandha (siehe # 36) durch welche es sich argumentieren ließe, dass einer Frau’s Unfähigkeit Moksa zu erreichen logischerweise durch ihre Unfähigkeit in der siebten Hölle wiedergeboren zu werden impliziert werden kann. Seine Antworten auf die Behauptung der Gegner, dass die Kleidung der Nonne entsprechend dem Wedelbesen (rajoharana) eines nackten Mönchs (und infolgedessen auch kein Besitz) sind, oder den Vergleich der Kleidung der Nonne zu der auf den Kopf eines nackten Mönchs geworfene Kleidung (ein Beweis ihrer Nicht-Anhaftung), sind ebenfalls genial.  Darüber hinaus sollte er für die Untersuchung im Detail die Wesensart von Scham oder Scheu (lajja, siehe # 64-67), anerkannt werden, welches sogar von den Yapaniya und den Svetambara als der eigentliche Grund eingestanden wurde, um das Gelübde der Nacktheit für Frauen zu verweigern. Für die Digambaras ist lajja immer mit sexuellem Verlangen verbunden und, wie aus den Aussagen von Kundakunda (Kapitel I, # 7-8) offensichtlich wird, ist es wesentlich mit der körperlichen Verfassung der Frau einschließlich der Menstruation verbunden. Prabhacandra legt kräftig

 

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