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(v) Meine Übersetzung entspricht dem Wortlaut des Strimuktivada Kapitels der Nyayakumudacandra, herausgegeben von Pandit MK Nyayacarya (1941), Punkt II, Seiten 865-878. Der Sanskrit-Text wird in der Anlage reproduziert.

 

Übersetzung: Die Debatte über den Moksa von Frauen

# 1 [Digambara:] Moksa, die Merkmale [der vier Unendlichkeiten, Wissen, Erkenntnis, Glückseligkeit und Energie][1] habend, ist nur für Männer möglich und nicht für Frauen. Dies ist weil, wie die Hermaphroditen, ist sie ungeeignet dafür und wegen der Unmöglichkeit, irgendeinen Beweis für die Existenz dieser Moksa zu erstellen.

 

#2 [Yapaniya:][2] Einwand. Der folgende Schluss begründet es:

 

Es gibt Nirvana für Frauen;
weil alle notwendigen Bedingungen [für Moksa] da gefunden werden [wörtlich, es gibt keinen Mangel der geeigneten Bedingungen];
wie im Fall der Männer.
[3]

 

Die Bedingungen um Nirvana zu erreichen sind die Drei Juwelen, wie im Aphorismus beschrieben: "Richtige Sicht, richtiges Wissen und richtiges Verhalten, bilden den Weg zu moksa" [Tattvarthasutra, i, 1], und diese werden bei Frauen gefunden. Rechte Ansicht ist Glaube [von der Art] "Es ist genauso wie dies" betrachtend das Bestehende aufgezeigt durch das Allwissende Wesen. Richtiges Wissen ist das Verständnis jenes Bestehenden, wie es wirklich ist. Richtiges Verhalten ist die entsprechende Praxis der Beschränkungen festgelegt [vom Allwissenden]. Dies sind die Drei Juwelen.[4] Da alle drei bei Frauen gefunden werden, beweist es, dass sie fähig sind Moksa [zu erreichen], welches als eine totale Befreiung von allem Karma gekennzeichnet ist. Dies ist, weil es keinen Widerspruch in irgendeiner Art und Weise wird zwischen Frauen und den Drei Juwelen gibt, wobei man ihre Fähigkeit für Erlösung widerlegen könnte [wörtlich, dass die Gesamtheit der Bedingungen nicht zur verfügbar ist].

 

# 3 [Digambara:] Wir behaupten, daß Frauen [von Natur aus] im Widerspruch zu [der Vollkommenheit] der Drei Juwelen sind, weil sie von Männern unterschiedlich sind, so wie die Götter, [Tiere, und die Bewohner der Hölle, die auch unfähig sind Moksa zu erreichen]. Es ist gut bekannt, dass himmlische Wesen, Hölle Wesen, Tiere und Männer, geboren in den Paradies Reichen (bhogabhumi) sind von Natur entgegengesetzt zu den Drei Juwelen, weil sie Götter sind, und so weiter. In gleicher Weise, eine Frau zu sein, ist selbst im Widerstand zur [Vervollkommnung] der Drei Juwelen.

 

# 4 [Yapaniya:] Deine Behauptung ist nicht gut bedacht, da die Unzulänglichkeit dieser Bedingungen, die erforderlich sind Moksa zu erreichen in einem [Wesen, d.h., himmlischen Wesen, etc.] ist nicht automatisch auf eine anderes anwendbar [d.h.

 

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[1] Prabhacandra beginnt das Thema strimoksa am Ende seiner Widerlegung der kevali-kavalahara (siehe Kapitel II, Nr. 3) mit der Begründung, dass es folgewidrig ist mit des Arhat‘s Besitz der Vier Vollkommenheiten – nämlich, unendliches Wissen (ananta-jnana), unendliche Wahrnehmung (ananta-darsana), unendliche Glückseligkeit (ananta-sukha), und unendliche Energie (ananta-virya). Er macht die weitere Behauptung, dass der Zustand von Moksa, von diesen vier unendlichen Eigenschaften charakterisiert, nur möglich ist, für Männer und nicht für Frauen. Technisch gesehen wird Moksa erst am Ende des Lebens des Arhat zur Zeit der Siddhahood Erreichung zustandegebracht; aber der Begriff kann auf die frühere Stufe des Kevalin angewandt werden, auch wenn diese vier Eigenschaften vervollkommnet werden. Siehe auch Kapitel I (Nr. 2) und II (Nr. 19).

[2] Prabhacandra erwähnt die Yapaniya nicht mit Namen, aber wie oben (Abschnitt III) spielt er gewiss sehr stark auf den Strinirvanaprakarana und seine Svopajnavrtti an im Schreiben dieses Abschnitts der Nyayakumudacandra. Das Wort "Sitambara" kommt einmal im Text vor (siehe # 39), aber wahrscheinlich verwendet Prabhacandra diese Bezeichnung als ein genetischer Begriff, der die Yapaniya auch einschliessen würde, die Hauptvertreter der strinirvana. Daher ist es möglich, den Gegner in diesem Abschnitt als Yapaniya identifizieren.

[3] Siehe Kapitel II (# 2).

[4] Über die Drei Juwelen, siehe Kapitel II (Nr. 4).