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ganzen drei Welten überwältigt hat, und nur erreichbar ist durch [jene mit] großer Stärke [ausgestattet].

 

# 53 Wie für das, was gesagt wurde: "Wenn jene Dinge, die als Beihilfe dienen im Erhalten des Dharma (Gerechtigkeit; Vorschriften), sind betrachtet Besitz und so weiter zu sein,[1] was ist dann dieses Dharma, dass durch das Kleidung-Tragen erreicht wird? Ist dieses [Dharma] eine Art von Verdienst oder eine Art von Beschränkung? Wenn es das erste [d.h. eine Art von Verdienst] ist, dann wie kann Verdienst die Ursache von Moksa werden? Kleider, die gemäss zu der durch die heiligen Schriften niedergeschriebenen Regel akzeptiert werden, kann nur die Ursache für Verdienst sein, wie der Fall für Hauseigentümer ist. Wenn die Ursache von Verdienst auch die Ursache von Moksa wäre, dann könnte man Moksa sogar durch solche Handlungen wie Wohltätigkeit [die nur von Haushältern durchgeführt werden] erreichen.[2]

 

# 54 Es ist schwer zu veranschaulichen, dass [Kleider] als ein Instrument in unterstützen bestimmter Arten von [Bettler] Einschränkungen dienen. Die [Bettler] Einschränkungen beziehen sich tatsächlich auf den Verzicht von innerem Besitz [wie Leidenschaften] und äusseren Eigentums [wie Kleider]. Wie ist eine solche [Einschränkung] möglich, wenn man Kleider annimmt, welches unveränderlich Unruhe des Geistes bewirkt wegen der Notwendigkeit, für sie zu betteln; zu nähen, waschen und sie trocknen; sie aufzuheben und sie niederzulegen; und ängstlich über sie gestohlen zu werden? Im Gegenteil, Kleider sind Zerstörer der [Bettler] Zurückhaltung, da sie die Gegner sind von dieser Beschaffenheit der Bettelei (nairgranthya), die von inneren und äusseren Besitztümer frei ist.

 

# 55 [Yapaniya:] Einwand. Sicherlich dann, [durch euer Argument,] sogar Nahrung und Medikamente und so weiter anzunehmen, würde betrachtet werden müssen als Besitztümer [anzunehmen]. Wenn so, wie könnte es Moksa für diejenigen geben, die solche Dinge erhalten?[3]

 

# 56 [Digambara:] Dieses [Argument] hat auch keine Substanz, da Nahrungsmittel und Medikamente, wenn sie ohne sich irgendeinen Makel angehaftet an ihre Herkunft zuziehend,  Hilfsmittel für das Anwachsen der Drei Juwelen werden. Empfangen werdend gemäss den von den Schriften vorgeschriebenen Regeln, jene [Nahrungsmittel und Medikamente] bringen nicht die Zerstörung der Ursache von Moksa mit sich. Im Gegenteil, wenn Nahrungsmittel und Medikamente nicht akzeptiert werden, dann kann sich Tod vor seiner Zeit ergeben, welches auf Selbstmord hinauslaufen würde. Aber keine solcher Makel entsteht in der Nichtannahme von Kleidern. In der Tat wird sogar die Nahrungsaufnahme von frommen Aspiranten von Moksa in einer schrittweisen Methode reduziert, durch sich selbst Beschränkung nur einmal an jedem dritten oder vierten Tag essend. Und einige Bettler, die die höchste Form der Loslösung erreicht haben geben sogar auch das Tragen der Wedelbesen auf.[4] Aber es ist nie für eine Frau erlaubt, auf ihre Kleider zu verzichten.

 

# 57 Auch sollte es nicht gesagt werden, dass Nonnen am Nichtbesitz ausüben sind, wenn sie Kleider erhalten, weil sie nicht solche Gedanken beschäftigen wie: "Dies ist

 

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[1] Siehe Kapitel II (# 35).

[2] Die meisten indischen religiösen Schulen stimmen überein, dass die Taten der Nächstenliebe zur Wiedergeburt in glücklicher Existenzen führen. Verdienstvollen Handlungen selbst sind nie die unmittelbare Ursache für Moksa; kumulativ jedoch, können sie jemandes Chancen zur Übernahme der Bettler Beschränkungen erhöhen und damit indirekt helfend der Erreichung von Moksa.

[3] Siehe Kapitel II (# 35-36).

[4] Die Digambara Überlieferung hält aufrecht, dass die Wedelbesen von Kevalins aufgegeben wird, als auch von Mönchen in Meditation. Es gab auch eine (ketzerische) Digambara Sekte in der Stadt Mathura (Mathurasangha) gegründet genannt nispicchika (siehe Kapitel V, ii), die die Verwendung der Wedelbesen aufgab in der Überzeugung, dass es nicht wesentlich für die Führung des Lebens eines Bettlers war. Siehe JSK I, S. 346.