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Das Karma, das einen weiblichen Körper erzeugt ist ausserordentlich übel, weil [ein weiblicher Körper] wird nicht von jedermann geerntet mit Ausnahme einer Person auf der [ersten Sprosse der gunasthana Leiter, genannt] mithyadrsti, die falsche Ansicht. Obwohl [technisch sprechend, auch wenn eine Person] in der [zweiten gunasthana] sasvadana-samyagdrsti [stirbt] auch einen weiblichen Körper erlangen kann, muss er eigentlich als eine mit falschen Ansichten ausgestattete Person betrachtet werden, da er im Vorgang des Verlassens der richtigen Ansicht ist. Er wird daher als "jemand, der mit falscher Ansicht ausgestattet ist" bezeichnet, da er in Richtung des ersten gunasthana, genannt mithyadrsti, neigt. Ein weiblicher Körper wird auch nicht durch eine Person, die in der vergänglichen Stufe - nämlich die dritte gunasthana genannt samyagmithyadrsti – ist, erreicht, geschweige denn von einem, der gut in der vierten gunasthana, samyagdrsti genannt, sichergestellt ist. Eine Seele, die als ein weibliche Tier geboren worden ist, muß mit Unvermeidlichkeit besessen von falschen Ansichten (mithyatva)geboren werden. Wie gesagt worden ist:

 

Jemand mit den rechten Ansichten ausgestattet, wird nic ht in den sechs unteren Höllen wiedergeboren noch in den [unteren] himmlischen Existenzen, nämlich Jyotiska, Vyantara und Bhavanavasi; noch in einem weiblichen Körper, noch in den zwölf Arten von niederen Tier Geburten, die [unveränderlich] mit falschen Ansichten verbunden sind.[1] [Pancasangraha , I, 193]

 

Welche große Geschicklichkeit in Beweisführung ist erforderlich, aufrechtzuerhalten, dass Frauen, die nicht einmal die höchsten himmlischen Stufen von äusserst langer Dauer erreichen können, trotzdem Moksa erreichen können!

 

# 81 Ferner, soviel wie die Aussage "achthundert in einem Augenblick..." ein Beweis für Moksa von Frauen zu sein, betrifft,[2] auch das ist eine Äusserung von beträchtlicher Unwissenheit. Dies ist, weil der Text, den ihr zitiert nicht maßgebend ist für uns.[3] In der Tat ist sein Mangel an Autorität gut bekannt, weil er Materialien verficht, denen durch alle Nachweisprüfungsmittel widersprochen werden. [Genau] haben wir bereits ausführlich veranschaulicht, wie das Nirwana von Frauen entgegengesetzt allen Mitteln der Nachweisprüfung ist.

 

# 82 [Yapaniya-Svetambara:][4] Einwand. Aber sicherlich gibt es den folgenden Vers:

 

Diejenigen Männer (purusah), die die Leiter der Zerstörung der Karmas hinaufgeklettert sind, gleichzeitig männliche Sexualität (pumvedam) erfahrend, sowie diejenigen, in denen andere Sexualitäten aufsteigen (udaya), werden auch Siddhaschaft erreichen, wenn sie sich in [der erforderlichen] Meditation beschäftigen. [Prakrta-Siddhabhakti , Vers 6]

 

Dies ist ein Autorität habender Text, der den Moksa von Frauen verficht. Wie könnt ihr deshalb aussagen, dass der frühere Text [ "achthundert zu einer Zeit"] etwas verficht, das für ungültig erklärt wird durch die Nachweisprüfungsmittel? Wie könnt ihr eine fade Behauptung machen, dass das Nirvana von Frauen gemäss allen Schriften unmöglich ist?

 

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[1] Vergleiche die Verse zitiert in Kapitel II (# 89).

[2] Siehe # 27 und Kapitel II (# 95).

[3] Der Grund für die Ablehnung der Echtheit dieses Verses ist offenbar das Wort "Linga", welches nur das körperliche Zeichen des Geschlechts bedeuten kann (als entgegengesetzt zum Wort "veda" in # 82, welches beides bedeuten kann, das Geschlecht, als auch die interne Sexualempfindung) und ist infolgedessen für die Digambaras nicht akzeptabel. Für einen alternativen Text, siehe Kapitel VI (# 8 und Nr. 8).

[4] Der Prakrit Siddhabhakti ist auf Kundakunda zurückzuführen (siehe Pravacanasara, Einf., S. 25) und wird täglich von den Digambara Mönchen vorgetragen. Es sollte angemerkt werden, dass dieser Vers nicht von Shakatayana zitiert wurde, aber Prabhacandra offeriert ihn als einen alternativen Text, um die Digambara Theorie, dass nur Männer Moksa erreichen können zu unterstützen.