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aber nicht für Frauen. Dementsprechend sagen wir folgendes Argument aus:

 

Frauen sind nicht tauglich für Moksa;
weil sie zu Männern untergeordnet sind;
wie ein Hermaphrodit.
[1]

 

# 2 Hier fragen wir [die Svetambaras]: Warum betrachtet ihr Frauen untergeordnet? Ist es, weil ihr denkt: (i) sie sind unfähig die höchste Form der Entsagung zu unternehmen, (ii) sie sind in körperlicher und geistiger Vitalität mangelhaft, (iii) sie sind ohne [Yoga] Kräfte um sich in Diskussionen und so weiter einzulassen, (iv) sie werden nicht von Männern begrüßt [z.B., die Mönche grüßen Nonnen nicht], (v) es fehlt ihnen die Fähigkeit zu lehren und andere zu führen, (vi) es fehlt ihnen die Pracht und Majestät [solcher wie die mit Königen verbunden], (vii) oder weil sie übermäßig durchtrieben betrachtet werden [aufgrund ihrer innewohnenden weiblichen List und so weiter]?[2]

 

# 3 Von diesen kann das erste Argument nicht der Untersuchung standhalten. Ist das angebliche Fehlen von [totaler] Einschränkung wegen ihrem Kleider tragen? Oder ist es, weil ihre Wesensart einen Mangel hat [, das sie von der Annahme der Gelübde von totalem Verzicht verhindert]?

 

# 4 Wenn es wegen dem ersten ist, dass, weil sie Kleider trägt, dann müssen wir euch fragen, ob die Kleider selbst lediglich durch getragen werden eine Ursache für diese Unfähigkeit um Verzicht zu erreichen, oder werden sie nur zu einer Ursache, wenn sie als Besitz gehegt und gepflegt werden [, wie im Fall eines Laien]?

 

# 5 Wenn sie lediglich eine Ursache werden durch ihren Gebrauch, dann tun die Nonnen [alles andere aufgegeben habend] ihre Kleider behalten, weil sie nicht fähig sind, sie allesamt aufzugeben, oder weil sie sie als eine Hilfe zu ihrem heiligen Leben verwenden?

 

# 6 Die erste Alternative, dass sie unfähig sind auf Kleider zu verzichten, ist nicht zulässig, denn nichts ist teurer als Leben, und man kann sehen, diese Frauen verzichten sogar auf ihr Leben; warum auch reden über ihre [unbedeutenden] Kleider?[3]

 

# 7 Wenn aber Kleider als Hilfe für ein heiliges Leben getragen werden, dann halten wir aufrecht, dass sie nicht schlechter als unsere Mönche sind [die Kleider tragen und immer noch - weil sie männlich sind - in der Lage zu sind Moksa zu erreichen].[4]

 

# 8 [Digambara:] [Aber sicherlich sind die Fälle nicht identisch.] Denn Frauen sind machtlos und [wenn sie nicht gekleidet sind] anfällig für Angriff und Vergewaltigung durch Männer. Ihr Mangel an Kleider kann daher ein Hindernis sein, für ihr ein heiliges Leben zu führen. Solches ist jedoch nicht der Fall mit Männern. Wir halten daher aufrecht, dass ein Mann überhaupt keine Kleider braucht und sie aufgeben muss [um Moksa zu erreichen].[5]

 

# 9 [Svetambara:] Wir akzeptieren die Position nicht, dass die Kleider per se

 

 

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[1] Dieses syllogistische Argument sowie das Gegenargument, das am Ende (# 44) erscheint, können zurückverfolgt werden zu der Nyayakumudacandra (Kapitel III, # 2 und # 75) und daher ist es denkbar, dass Gunaratna Zugang zu Prabhacandra‘s Arbeit hatte.

[2] Der Yapaniya ist nicht länger der Verteidiger von strimoksa wie er in Kapitel II war. Zur Zeit von Gunaratna sind die Svetambaras  die Verfechter dieser Lehre geworden und verwenden die Yapaniya Argumente fast wörtlich, wie sie von Shakatayana in der Strinirvanaprakarana und der Svopajnavrtti vorgelegt wurden. Vergleiche die hier aufgeführten Elemente mit Kapitel II (# 12).

[3] Vergleiche Kapitel II (# 28).

[4] Dies scheint ein Svetambara Versuch zusein, zu behaupten, dass es keinen grundlegenden Unterschied zwischen Männern und Frauen in ihrem Grund um Kleider zu tragen gibt. Shakatayana, schränkt jedoch nur Kleider für jene Männer ein, die den drei Mängeln unterworfen sind, aufgeführt in Kapitel II (# 15).

[5] Siehe Kapitel 11 (# 33).