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voneinander zu unterschieden? Aus welchen Gründen haltet ihr aufrecht, dass eine Person, die biologisch Frau ist, nur fünf gunasthanas erreichen kann, aber eine Person, die [biologisch männlich, aber] psychologisch weiblich ist, [alle] vierzehn gunasthanas erreichen kann?

 

# 3 [Digambara:] Es gibt keine [Raum für Zweifel hier], da der Begriff "veda" in beide Richtungen erklärt worden ist, [nämlich als beides, biologisches Geschlecht und Libido]. Denn es ist in der Gommatasara gesagt worden:[1]

 

 

Wenn es das Aufkommen der männlichen, weiblichen oder hermaphroditischen Libido gibt, gibt es ist den internen (bhava) Zustand namens männlich, weiblich oder hermaphroditisch, der Reihe nach. Doch wenn es das Aufkommen vom für die Herstellung des Körpers verantwortlichen Karma gibt, dann bedeutet es, biologisches (Dravya) Geschlecht. Es gibt eine direkte Korrelation zwischen dem biologischen Geschlecht und Libido in den meisten Fällen, aber es gibt Fälle, in denen die beiden unterschiedlich sein können. [Vers 259]

 

Die drei Libido (Veda), nämlich, das männliche, das weibliche, und das hermaphroditische, werden erzeugt durch das zum Reifen kommen von dieser karmischen Spielart von kleineren Leidenschaften, umfasst unter der Rubrik von caritramohaniyakarma, welches richtiges Verhalten verhindert.[2] Die derart herrührende psychologische Umgestaltung bezeichnet diese Person als [psychologisch männlich, weiblich oder hermaphroditisch]. Ebenso ist das biologische Geschlecht einer Person, ob Mann, Frau oder Hermaphrodit, eine bestimmte physikalische Umwandlung der Materialien, die den Körper formen. Dies geschieht als Folge der Früchte von mehreren spezifischen Arten von Karma, insbesondere das Nirmana [allgemeine körperliche Form] und angopanga [primäre und sekundäre Zeichen, solche wie männlich und weiblich], die umfasst werden unter der die nama-Karma genannten Kategorie.

# 4 So kann eine Person psychologisch männlich (bhavapurusa) bezeichnet werden, wenn sein Geist überwältigt wird durch das sexuelle Verlangen welches eine Frau begehrt, wegen dem aufkommenden (udaya) des männlichen Libido (pumveda). Ebenso kann eine Person psychologisch weiblich (bhavastri) bezeichnet werden, wenn die betreffende Person durch das sexuelle Verlangen überwältigt wird, das begierig auf einen Mann ist wegen des Aufkommens des weiblichen Libido (striveda). In der gleichen Art und Weise, wenn es das sexuelle Verlangen für beides gibt, wegen des Aufkommens der dritten Art des Libido (napumsakaveda), und es gibt das [gleichzeitige] sexuelle Verlangen für beide [Männer und Frauen], dass diese Person gesagt ist, psychologisch hermaphroditisch (bhavanapumsaka) zu sein.

# 5 Ebenso wird eine Person biologisch männlich (dravyapurusa) genannt, wenn eine Seele sich einen Köper aneignet, gekennzeichnet mit solchen männlichen Zeichen wie Schnurrbart, Bart und männlichen Gliedes als Folge des Genußes des pumveda-Mohaniya und des Nirmana und angopanga nama-Karmas; das ist ein biologisches Geschlecht das dasselbe nach wie vor bleibt, vom ersten Moment seiner gegebenen Existenz bis zum letzten Augenblick des Lebens. Eine Person wird biologisch weiblich (dravyastri) genannt, wenn

 

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[1] Meghavijaya ist folgerichtig in diesem Text als Gomattasara statt Gommatasara, seinen traditionellen Titel zu verweisen. Dieser Fehler ist durchgehend behoben worden.

[2] Für diese Vielfalt des Mohaniya-Karma, siehe JPP, Seiten 117-121.