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eine Seele sich einen Körper aneignet, gegennzeichnet durch solche weiblichen Zeichen wie haarloses Gesicht, Brust und den Geburtskanal, als ein Ergebnis des Genusses des striveda-Mohaniya und des Nirmana und angopanga nama-Karmas; das ist ein biologisches Geschlecht, das das gleiche bleibt ab dem ersten Moment seiner gegebenen Existenz bis zum letzten Augenblick des Lebens. Eine Person wird biologisch hermaphroditisch (dravyanapumsaka) genannt, wenn eine Seele sich einen Körper aneignet, gekennzeichnet durch ein Geschlecht, das von beiden [männlich und weiblich] unterschiedlich ist, als ein Ergebnis des Genusses des napumsakaveda und des Nirmana und angopanga nama-Karmas; das ist ein biologisches Geschlecht nach wie vor, das das gleiche bleibt ab dem ersten Moment seiner gegebenen Existenz bis zum letzten Augenblick des Lebens.
# 6 Diese biologischen und psychologischen Unterschiede bleiben zum größten Teil in exakter Korrelation zu einander unter den Göttern, Höllenwesen, und allen Tieren und menschlichen Wesen im Reich der Lust (bhogabhumi) [d.h., die Libido entspricht dem biologischen Geschlecht].[1] Aber auch in anderen Orten, und zwar unter den menschlichen und tierischen Wesen im Reich der Handlung [karmabhumi, die unsere Erde einschliesst] gefunden, kann das biologische Geschlecht und die Libido entweder gleich oder verschieden sein. Damit die folgenden Kombinationen möglich sind: kann die biologisch männliche Person entweder psychologisch männlich, weiblich oder hermaphroditisch, die biologisch weibliche Person kann entweder psychologisch männlich, weiblich oder hermaphroditisch, die biologisch hermaphroditische Person kann entweder psychologisch männlich, weiblich, oder hermaphroditisch sein. So gibt es in der karmabhumi keine unveränderliche Übereinstimmung zwischen dem biologischen Geschlecht und der Libido mit Bezug auf Männer und Frauen [und den Hermaphroditen].
Es wurde in den heiligen Schriften gesagt, dass eine Person, die biologisch männliche ist, alle drei Arten von Libido haben kann, bis zu der Zeit als er sie alle beseitigt durch das Erreichen der [neunten gunasthana, genannt] anivrttikarana, [über den Prozess des Leiterkletterns der Zerstörung (ksapaka-sreni) der Libido und anderer Leidenschaften:]
In der gleichen Weise, diejenigen [Männer], die dem Genuss der anderen [weiblichen und hermaphroditischen Libido] unterworfen sind, können auch Moksa erlangen, wenn sie in der Meditation fortfahren. [Prakrta-Siddhabhakti , 6, siehe unten # 8]
Dieser Vers zeigt die Möglichkeit, [dass ein männlicher Bettler sogar weibliche oder hermaphroditische Libido zu Beginn der Besteigung der Leiter der Zerstörung erfahren kann]. [* S. 79, Zeile 11-S. 8, Zeile 8][2]
# 7 [Klarstellung erstrebt von einem Schüler: Wie ich es verstehe, schliesst dieser Text, den du zitierst, ein, dass auch eine Frau und ein Zwitter auch Moksa erreichen können in der gleichen Weise wie Männer.] Wenn das der Fall ist, muss eine Frau fähig sein vierzehn [gunasthanas] zu erreichen. [Gegeben deine angegebene Ansicht, dass Frauen nicht Moksa erreichen,] wie kann dann das so sein?
[1] Über die Konzepte des Reichs der Lust und Handlung, siehe Kapitel II (Nr. 7).
[2] Die Leiter der Vernichtung von Karma (ksapaka-sreni, siehe dafür in Kapitel II, § 118 und Nr. 67), die mit irgendeiner Libido durch einen Aspiranten beginnen kann, beginnt bei der achten gunasthana. In der neunten Stufe sind alle drei Libido völlig zerstört. Nur eine subtile Vielfalt der Leidenschaft genannt lobha (Wunsch nach Leben) bleibt, die auch in der zwölften gunasthana zerstört wird. Dies ist ein irreversibler Verlauf und die Seele muss sofort mit der Phase der Arhatschaft (der dreizehnten gunasthana) seinen Weg fortsetzen und muss Moksa am Ende (vierzehnte gunasthana) dieses Lebens erreichen. Weitere Einzelheiten, siehe JPP, Kap. 8.