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gunasthanas irgendwie höher [als die fünfte Sprosse], wegen seiner Unfähigkeit, seine sexuellen Wünsche zu beruhigen. Auch eure eigene Doktrin verkündet, dass sein sexuelles Verlangen immer schwelt, genauso wie die langsame Hitze eines Ziegelofens ist. Wie es in der Gommatasara gesagt wird:

 

Es gibt Wesen, die ohne jene Libido sind, die vergleichbar  zu einem Feuer von Gras sind [die männliche Libido, die geschwinde Verbrennungen sind], ein Misthaufen [der weibliche Libido], und ein Ziegelofen [des Hermaphroditen Libido] und sind somit Seelen, die nicht mehr sexuelles Verlangens erfahren. Solche Wesen erreichen die perfekte und unendliche Glückseligkeit, in sich selbst erzeugt wird. [Jivakanda, Vers 276]

 

Die Bedeutung dieses Textes ist, dass Wesen, die Moksa erlangen wegen der Abwesenheit dieser drei Arten von sexueller Lust, mit der unendlichen Glückseligkeit ausgestattet werden, die in sich selbst erzeugt wird. [Daher ist die Stellung der Frauen nicht die gleiche wie die der angeborenen Hermaphroditen.] In der Tat wird wahrgenommen, dass Frauen Männer sogar in solch gutem Verhalten wie Zölibat übertreffen. Deshalb, kommentierend über die Verse [mit den Worten beginnend] "sie umfasst" [chadayati, # 11], macht die Gommatasaravrtti diese Klarstellung:

 

Auch wenn solche Frauen wie die Mütter der Tirthankaras und andere, die mit der richtigen Ansicht ausgestattet sind, von diesen Mängeln [beschrieben in diesem Vers] frei sind, da diese Frauen verglichen mit der  Mehrheit der Frauen eher selten sind, ist es gültig,  diese Merkmale von Frauen im Allgemeinen zu nennen.

 

# 62 Der folgende Syllogismus [wird daher angeboten]:

Die Frauen unter Streitgespräch [d.h. die Nonnen] sind würdig der Annahme der Bettler Gelübde (Mahavratas) in diesem jetzigen Leben;
weil sie betrachtet werden als geeignet zu sein, um diese Gelübde zu erhalten, die sie zu der elften Stufe der Laiendisziplin (pratima) in diesem jetzigen Leben führen;
wie es der Fall ist mit Laien.

Unser Argument wird nicht beeinträchtigt im Fall eines nichtangeborenen Hermaphroditen (krtrimakliba),[1] denn in unserer Lehre wird einer solchen Person auch erlaubt, die Bettelorden Gelübde zu übernehmen. In eurer Lehre jedoch, finden beide bewiesen wordene Angelegenheiten [d.h., die Mahavratas für Frauen] und das Beispiel [der krtrimakliba] keine Anwendung.

 

# 63 [Digambara:] Einwand. Wenn ihr zugebt, dass ein angeborener Hermaphrodit nicht zu den höheren gunasthanas aufsteigt wegen seiner unersättlichen Sex Begierde, dann muss ein nichtangeborener Hermaphrodit dem gleichen Schicksal unterliegen. So wie würde er fähig sein, Moksa zu erreichen?

 

# 64 [Svetambara:] Das ist kein Problem, wegen der vielfältigen Wesensart der geistigen Fähigkeiten von Wesen. Denn in den meisten Fällen erfahren nichtangeborene Hermaphroditen die männliche Libido allein. Wir sind nicht irgendeines Grundes gewahr, dass die nichtangeborenen Zwitter verhindern würde vom Erreichen

 

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[1] Krtrimakliba (wörtlich, einer, der ein Zwitter gemacht worden ist). Da das Wort im Unterschied zu einem angeborenen Zwitter (jatinapumsaka) verwendet wird, scheint es, dass das Wort verwendet wird mit Hinweis auf eine Person, die männlich geboren, aber zu einem „Hermaphroditen“ gemacht wurde, z.B. durch solche Mittel wie Kastration, wie im Falle eines Eunuchen (was in Indien noch heutzutage 2010 n.Chr. praktiziert wird. AΩ). Die Svetambaras, wie von Meghavijaya aufrechterhalten wird, werden keine Schwierigkeiten bei der Zulassung einer solchen Person (im Wesentlichen eine männliche) haben, zu ihren Bettler Reihen, da er nach ihren Regeln gekleidet sein wird. Obwohl die Digambara auf diese Svetambara Aussage antworten ist es nicht klar ausgeführt, es ist bekannt, dass ein nichtangeborener Hermaphrodit, wegen seiner sexuellen Deformität, nicht gestatten würde, ein Digambara Mönch zu werden, der nackt gehen muss. Diese Position unterstreicht deutlich den Aspekt des biologischen Geschlechts in der Übernahme der Mahavratas und der Erreichung von Moksa, unabhängig davon, welches Libido in Betracht gezogen werden könnte. In dieser Hinsicht würde der Status eines nichtangeborenen Hermaphroditen in der Digambara Überlieferung ähnlich sein wie der einer Frau. Für eine Diskussion über die krtrimakliba in den buddhistischen Texten, siehe Zwilling (1989).