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Die Frauen unter Wortgefecht [d.h. die Nonnen] sind würdig Moksa in diesem jetzigen Leben zu erreichen;
weil sie fähig sind bestimmte Arten von Askese und die kleinen Gelübde (anuvratas) der Laien zu unternehmen.
Wer auch immer so [fähig] ist ,ist ähnlich wie die anderen, nämlich die männlichen menschlichen Wesen, der zugelassen ist, fähig zu sein Moksa zu erreichen.
Wer auch immer nicht so [fähig von die Laien-Gelübde einzuhalten] ist, ist nicht ähnlich mit den anderen [d.h. der menschliche Mann].
Zum Beispiel, die himmlischen Wesen [die überhaupt keine Gelübde unternehmen können] und so weiter.

 

# 91 Ferner:

 

Bekleidung und sonstige Requisiten von Mönchen (Sadhus) sind nicht Besitztümer (parigraha);
weil sie dem Aufrechterhalten der Bettler Beschränkungen förderlich sind;
zum Beispiel der Wasserkürbis und der Pfauenfeder-Besen [getragen von den Digambara Mönchen] oder seinen eigenen Körper und das Essen [genommen, um ihn zu erhalten].

 

# 92

Sri Jinadharmabhupa [Das bedeutet, Der König, nämlich die Lehre des Jina], der Verfechter über die Gründe [um] Nirvana für Frauen [einzurichten], leuchtet hell, nachdem er die These seines Gegners, den Digambara Prabhacandra besiegt hatte, wie in seinen beiden Abhandlungen erbracht,[1] deren edelsteinähnlich Brillanz ist damit matt worden ist. [1]

 

 

Frauen sind von solch [guter] Wesensart, dass sie nicht in der siebten Hölle geboren werden und in der Regel nicht geneigt sind, in Kampfhandlungen  zu Waffen zu greifen. Sie nehmen auch keine Wiedergeburten als visnus oder prativisnus ,[2] die die Themen von sündigen Fabeln sind, und sind daher frei von diesem Elend. Aufgrund ihrer Tugenden werden Frauen mit reinem, weichem Körper geboren. Welcher weise Mann, es sei denn, seine Absichten sind zu tadeln, würde nicht Moksa für Frauen zugeben, die somit weniger Last von Karma tragen? [2]

 

 

Diese edle Mutter, die an der Feier der Geburt des Tirthankara durch den König der Götter für ihre Welt reinigenden Tugenden gelobt wird, die selbst in ihrer Jugend auch nicht in geringster Weise auf den falschen Weg begab, die die Unterstützerin des Mitleids und verdienstvollen Taten ist, die wie eine Königin bringt großes Glück und unvergleichbaren Ruhm für ihren Herrn durch ihr [ruhiges] Herz bringt, [wie könnte es gesagt sein, dass] solch eine schön erfreuliche Frau nicht würdig ist, den größten Ruhm und Glück [ von Moksa] zu erreichen? [3]

 

 

Für diejenigen Männer, deren Ruhm wie ein Meer ausbreitet, dessen Ansichten mit der Lehre von den Svetambaras übereinstimmen, möge diese Abhandlung angenehm wie Ambrosia sein, Überbringer des größten Glücks. Oder mag es für die Hemmung der Auffassung der Digambaras werden; mag es den Glauben an die Verwirklichung von Moksa durch mit der rechten Ansicht ausgestatten Frauen herstellen. [4]

 

So endet das Argumente für Moksa von Frauen genannte Kapitel. [S. 125, Zeile 13]

DIE SEITEN 186-194 WURDEN IM ORIGINAL VON DEN HIER IM TEXT INTEGRIERTEN FUSSNOTEN VERWENDET; 195-203 FÜR DEN SANSKRITTEXT VON KAPITEL III

-- Ende des VI. Kapitels von VI --

 

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[1] Da das Wort "prabhendu" sich zweifellos auf den Digambara Autor Prabhacandra bezieht, bezieht sich das Adjektiv "dvijihvabharana", in Ergänzung zu einen Bösewicht oder doppelzüngig Person bedeuten, wohl auf die beiden berühmten Werke des Prabhacandra, nämlich die Prameyakamalamarttanda and die Nyayakumudacandra, welche die kraftvolle Verteidigung der Digambara Position über strimoksa enthalten.

[2] Vishnu und Prativisnu sind Synonyme für Narayana und Pratinarayana die Personifikationen eines Helden und eines Bösewichts, beziehungsweise. Sie sind geborene Feinde, und beide sind dazu bestimmt, in der Hölle wiedergeboren werden am Ende dieses Lebens als eine Folge ihrer Kriegsführung. Beide Richtungen kommen überein, dass Vishnu und Prativisnu Männer sein müssen. Siehe Kapitel II (Nr. 49).