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Siddhas zu werden auf.[1] Einige Siddhas zum Beispiel erreichten Moksa vom Kontinent des Jambudvipa, während andere es von anderswo erreichten, einige erreichten Siddhaschaft zu der Zeit eines Tirthankara‘s Erscheinen in der Welt, während andere es in seiner Abwesenheit erreichten. Der umstrittene Punkt in diesem Aphorismus ist, dass die Kategorie von Linga, wörtlich "Zeichen", aber für gewöhnlich sich auf biologisches Geschlecht bezieht, ebenfalls aufgeführt ist.
Die Jaina-Texte beziehen sich auf drei biologischen Geschlechter: männlich (pumlinga), weiblich (strilinga) und unbestimmten (napumsakalinga), das entspricht in etwa einem Zwitter, in dem sein Geschlechtszeichen nicht unbedingt männlich oder weiblich ist. Vom letzten Geschlecht, verstanden Jainas nur diejenigen, die mit nicht explizit männlichen oder weiblichen Funktionen geboren wurden, und nicht solche Wesen wie Eunuchen, die möglicherweise nach der Geburt kastriert werden könnten. Beide Sekten glaubten, dass diese drei Geschlechterzeichen die Ergebnisse von nama-karma waren, d.h. ein Karma, welches die entsprechenden Körper projektiert, wobei man ein Wesen unterscheiden kann als himmlisch, höllisch, tierisch oder menschlicht und sein Geschlecht innerhalb dieses Schicksal erkennt. Es wurde auch weiter von beiden Sekten geglaubt, dass ein Zwitter nicht Weihe erhalten kann, da seine körperliche Verfassung eine unheilbare Unruhe des Geistes erzeugt, die die ihn von der Art der für spirituelle Übungen benötigten Konzentration verhindert. Sein körperliches Geschlecht schafft so geistige Unentschlossenheit wie zu den Objekten seines sexuellen Verlangens, welches wiederum eine ewige Unersättlichkeit des Geistes erzeugt.
Entsprechend diesen drei lingas, die ständige physikalischen Eigenschaften des eigenen gegebenen Lebens waren, schlugen die Jaina auch drei psychologische sexuelle Neigungen vor. Genannt vedas, diese waren die Produkte von täuschendem (mohaniya) Karma, das für die Erregung der sexuellen Begierden (veda, d.h. Libido) verantwortlich war. Ein männliches Begehren nach einem weiblichen würde also bekannt sein als pumveda oder männliche Libido, eine weibliches Begehren nach einem männlichen als striveda oder weibliche Libido und ein hermaphroditisches Begehren für beides männlichen und weiblichen als napumsakaveda oder die hermaphroditische Libido.[2] Unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht (Linga), wurden alle menschlichen Wesen fähig geglaubt, jedes der drei vedas zu erleben. Diese Libidos jedoch müssen vollständig durch rechtschaffene Meditation (dharmadhyana) vernichtet werden, bevor eine Person die reinste Meditation (sukladhyana) ausüben könnte, eine Voraussetzung für die Erreichung der Arhatschaft (nebst politischen und ökonomischen ist dies eigentlich der ursprünglich wahre Grund weshalb das Zölibat im Klerus existiert, – den sie dem Volk vorzuleben und auch zu verkünden hätten - es hat jedoch viele, die die Durchführung körperlich nicht schaffen, obwohl mental gewünscht, andere schaffen es körperlich obwohl der Wunsch mental noch bleibt, oder anders ausgedrückt noch nicht jemand ist, der die 10 bis 11. Sprosse der 14 sprossigen Gunasthana-Leiter erklommen hat. AΩ). Der Siddha - eine Bezeichnung, die Jainas ausschließlich auf die völlig körperlose Seele eines Arhats nach seinem Tod anwendeten - war demzufolge offensichtlich frei von beidem, körperlichem linga und psychischem veda; doch konnte er in herkömmlicher Weise immer noch als ein Siddha beschrieben werden, der ehemals männlich oder weiblich (nach Geschlecht) war oder ein Siddha, die früher, als er auf den Gipfel des spirituellen Weges kletterte, irgendeinen der drei Libido erlebte. Das Wort "Linga", die in diesem Sutra von Umasvati erscheint, wird durch den
[1] "Die vervollkommneten Seele können unterschieden werden kann mit Bezug auf die Region, die Zeit, der Geburtsgrundlage, des Geschlechts, des Bettler Verhaltens, und so weiter" (ksetrakalagatilingatirthacaritrapratyekabuddhabodhitajnanavagahana'ntarasamkhya'lpabahutvena sadhyah; Tattvarthasutra, X, 7).
[2] Für Einzelheiten über diese Vedas oder "Libido", siehe Kapitel VI (# 1-6).