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Männern gefeiert werden würde. Auch nach dem Svetambara Kanon muss ein Jina einen männlichen Körper besitzen, aber wegen der Durchtriebenheit des Mönch Mahabala, wurde er nach Abschluss eines langen Zeitraums in einem Himmel, unter den Menschen nicht als Mann, sondern als Jina Malli, eine Frau, wiedergeboren. Da es unvorstellbar ist, dass ein würde-sein-Jina ohne samyaktva bei der Geburt sein könnte, folgern die Svetambaras, dass Malli eine Ausnahme von beiden karmischen Regeln der Wiedergeburt war - dass ein Jina nicht eine Frau sein muss und dass eine Frau bei der Geburt nicht mit samyaktva ausgestattet seini kann.
Die Legende erzählt uns, dass, wohingegen der Mönch Mahabala als Prinzessin namens Malli (wörtlich, Jasmin-Blume wegen ihrer großen Schönheit) geboren wurde, die anderen sieben Mönche als Männer wiedergeboren wurden, Mitglieder der Kriegerkaste, Herrscher von benachbarten Königreichen. Sie alle suchten Malli's Hand für Heirat zu erlangen und zogen sogar in den Krieg wegen ihr. Angewidert als Sexualobjekt angesehen zu werden und die Ursache von Gewalt zu sein, verzichtete sie noch jung auf die Welt, und nachdem sie kevalajnana oder Allwissenheit gewonnen hatte, wurde sie am selben Tag ihres Verzichts eine Jina, somit den Status gleich zu dem von Mahavira erreichend. Die Yapaniyas scheinen von dieser Legende in Unkenntnis zu sein; die Digambaras lehnen sie heftig als Blasphemie ab und halten sie für eine Svetambara Fertigung, um ihre These, dass eine Nonne Moksa erreichen kann zu unterstützen. Nach ihnen war Malli (oder vielmehr Mallinatha wie er genannt wird) männlich, ein Mitglied einer königlichen Familie, und verfolgt die Karriere eines würde-sein-Jina in der gleichen Weise wie es die anderen Jinas taten, das heißt, durch die strikte Einhaltung der Gelübde eines Digambara Mönchs. Trotz dieser zwei Versionen der Geschichte, können wir feststellen, dass alle Jainas sich in dem Glauben teilen, dass solche Laster wie Betrügen und Unehrlichkeit (in Jaina-Texten maya genannt) die grundlegenden Ursachen der Wiedergeburt als Frau sind.[1]
# 25 Zurückkehrend zum Digambara Argument, dass eine Person mit samyaktva nicht als Frau wiedergeboren werden kann, behauptet der Svetambara, dass diese karmische Regel in sich nicht eine Frau’s Moksa Erreichung behindern sollte, da, wie auch die Digambaras zugeben, samyaktva zu einem späteren Zeitpunkt im Leben einer Frau generiert werden kann; demzufolge eine erste Präsenz von mithyatva, eine Frau nicht hindern braucht, um später das gleiche Ziel wie ein Mann zu erreichen. Im Hinblick auf den oft wiederholten Digambara Einwand betreffend einer Frau’s Abhängigkeit von Kleidertragen - welcher angeblich im Weg ihrer Vervollkommnung des richtigen Verhaltens (samyak-caritra) zu dem gleichen Niveau wie ein nackter männlicher Bettler steht – sagen die Svetambaras, dass Kleider nicht als Besitztümer (parigraha) für eine Nonne betrachtet zu werden sind, sondern vielmehr Beihilfen um das heilige Leben zu führen; sie daher vergleichbar mit dem kleinen selbst für einen Digambara Mönch erlaubten Wedelbesen (rajoharana oder Pinchi, einem Bund von Pfauenfedern) sind.
[1] Der Svetambara Bericht von Malli endet mit einer Ermahnung, dass Verschlagenheit, wenn auch in Fragen der Frömmigkeit unternommen, zu dem Unglück der Wiedergeburt als Frau führt: uggatavasamjamavao pagitthaphalasahagassavi jiyassa, dhammavisaye vi suhuma vi hoi maya anatthaya. [1] jaha Mallissa Mahabalabhavammi titthayaranamabamdhe 'vi, tavavisayathevamaya jaya juvaittahetutti. [2] Nayadhammakahao, I, viii, 85.