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aber die Gesellschaft als Ganzes betrachtete Nonnen ebenso machtlos, ausgeschlossen durch ihr Geschlecht vom Aufruf dieser Gottheiten oder vom Schwelgen in irgendeiner Form von tantrischen Praktiken dieser "Hüter" aufzurufen. Für die Digambaras zeigte die Inkompetenz der Nonnen in so weltlichen Fragen wie die Fähigkeit, sich in die Diskussion einzubeziehen oder okkulte Kräfte zu erzeugen, an, dass sie ebenso unfähig waren, in solch überirdischen Angelegenheiten wie Erreichung dieser Allwissenheit, die durch außergewöhnliche moralische Reinheit erzeugt wird.

 

# 34 Des Svetambaras' Entgegnung auf den Punkt ist: Frauen dürfen sich nicht in Debatte beteiligen oder okkulte Kräfte entwickeln, aber es gibt keinen Beweis, dass solche Dinge unveränderlich mit Moksa verbunden sind. Auch die Digambaras müssen zugeben, dass unzählige Seelen, bekannt als muka-kevalins (oder stille Allwissende Wesen) Moksa erreicht haben, ohne auch nur ein einziges Wort zu äussern. Deshalb, bis die Digambaras in der Lage sind eine unveränderliche Gleichzeitigkeit zwischen Beteiligung in Debatten und die Moksa Erreichung zu beweisen, ist ihr Standpunkt fraglich und spiegelt tatsächlich soziales Vorurteil, welches in ernsthafter Diskussion völlig fehl am Platz ist.

 

# 35 Während die Digambaras nicht alle unveränderliche Gleichzeitigkeit zwischen den beiden Faktoren demonstrieren können, fällt ihr Gegenargument wieder auf die zentrale These zurück: Frauen können nicht die Vollkommenheit des heiligen Wandel erreichen und sind daher nicht in der Lage Moksa zu erreichen. Ihre Folgerung ist wieder auf die Indikator / angezeigte Beziehung begründet: Diese Unvollkommenheit ist erwiesen, sagen sie, durch die Unfähigkeit der Frauen sich in der Debatte zu beteiligen oder psychische Mächte zu erzeugen, die sich angeblich nicht so sehr vom Lernen, als von den Strapazen der Askese (tapas) und der Reinheit von Verhalten ergeben. Nach ihnen sind diese nur für einen Digambara Mönch möglich, nicht für eine Nonne, die scheitert, Reinheit von Verhalten zu erreichen.

 

# 36 Der Unterschied zwischen dem Status von Nonnen und Mönchen innerhalb dem Svetambara Orden, versorgt die Digambaras mit noch einem anderen Punkt, bei dem ihre ursprüngliche Behauptung, dass Frauen von Natur aus dem Mann unterlegen sind und daher Moksa nicht erreichen können, wieder geltend wird. Wie oben beobachtet wurde, kann in der Digambara Sekte eine Frau nicht höher steigen als zum Status einer fortgeschrittenen Laiin (uttama-sravika), sogar obwohl sie den Titel "Nonne" (aryika) aus Höflichkeit erhält. Ihre Stellung ist daher, sowohl technisch als auch in der Praxis, geringer als die eines Mönches, wenn auch besser als die von Laien. Aber das ist nicht so in der Svetambara Sekte. Da werden Frauen als gleich zu Männer im Führen des heiligen Lebens betrachtet, da beide die gleichen Bettler Vorschriften auf sich nehmen und den gleichen Grad der Vollkommenheit im Verhalten besitzen können. Technisch gesehen gibt es daher keinen Unterschied zwischen ihnen, obwohl in praktischen Begriffen eine Svetambara Nonne wenig besser fährt als ihr

 

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