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maskierte die Debatte grundsätzliche Anliegen in Jaina Soteriologie, die kaum leichtsinnig waren. In einem Punkt gab es Einhelligkeit: der letzte große Lehrer (bekannt unter dem Titel Jina, oder ein spiritueller Sieger) ihrer Religion, Vardhamana Mahavira, der, nach der Überlieferung, zwischen 599 und 527 V. Chr. lebte, war ein nackter Asket gewesen (acelaka sramana), und einige seiner frühen Anhänger waren ähnlich "Himmel gekleidet" (Digambara) gewesen und infolgedessen, als jinakalpins (d.h., ähnlich wie der Jina) bekannt wurden.[1] Aber das war das noch Vorhandene des Konsenses. Die Digambaras, die Mahaviras Beispiel folgend, nackt (nagna) gingen, behaupteten, dass ein Bettler auf alles Eigentum oder Besitz verzichten muss (parigraha), einschliesslich Kleider; die einzig ihnen erlaubten Ausnahmen waren ein kleiner Wedelbesen (rajoharana) um Insekten weg von seinem Sitz zu bürsten und ein Wasser-Kürbis (kamandalu) für Toiletten-Zwecke. Daher akzeptierten sie nur nackte Mönche als die wahren Bettler Anhänger des Jina und betrachteten die Svetambara Mönche, die nach der Weihe fortfuhren weiße Kleider (sveta-ambara ) zu tragen, als nicht besser als zölibatäre Laien (brahmacari-grhastha). Nacktheit wurde so für die Digambaras die grundlegenden Erkennungszeichen (muni-linga) des Bettlerlebens, und sie hielten aufrecht, dass ohne zumindest dieses Minimum an Praxis zu unternehmen, man nicht hoffen könnte, den höchsten der Zustände, Moksa oder Nirvana zu erreichen.

Die Svetambaras natürlich, räumten ein, dass Mahavira die Praxis der Nacktheit annahm (acelaka), aber sie betrachteten den Verzicht auf Kleidung als optional für Mönche, ähnlich der Praxis der Askese wie Fasten, die zwar durchaus lobenswert, kaum zwingend war. Die Svetambara Position wurde zunehmend unnachgiebig, als jedoch die Führer dieser Sekte zu behaupten kamen, dass Kleidung ein integraler Bestandteil der heiligen Lebens wären und dass sie die einzig wahre Bettler wären, weil sie Kleider trugen. Als die Debatte selbst immer hitziger wurde, nahmen die Svetambaras auch zu eschatologischen Argumenten Zuflucht, um ihre Behauptung zu rechtfertigen: die Praxis der Nacktheit, während lobenswert während der Zeit des Mahavira selbst, war nicht mehr ratsam, in diesen degenerierten Zeiten. Ihre Schriften berichteten, dass bald nach dem Tod Mahaviras die Praxis von Nacktheit ausgelöscht wurde. Ihre Wiederbelebung wurde in der Folgezeit als unangemessen erachtet, in einer Weise, die an die kalivarjya Praktiken erinnern - oder solche Praktiken einmal legitim, aber jetzt verurteilt, in den Hindu Rechtsbüchern. Svetambaras betrachteten daher die Digambaras als Ketzer für die Ablehnung der Authentizität ihres Kanons (agama), insbesondere wegen den kanonischen Verfügungen gegen Nacktheit Trotzt zu bieten, und Missachtung gegenüber dem großen Bettelorden der weiß gekleideten Svetambara Mönche zu zeigen, die die vorgeschriebene Praxis der sthavirakalpa am Befolgen waren, das ist, bekleidet zu sein und ein Mitglied der kirchlichen Gemeinde zu sein.

 

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[1] Das für die Jaina-Mönche in der Antike verwendete Wort ist nirgrantha und nicht "Digambara" oder "Svetambara", siehe Kapitel II (n. 12). Für eine Diskussion über die Art der jinakalpa in den beiden Überlieferungen, siehe Kapitel II (n. 35).