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oft unkritisch, als abgeleitet von tatsächlicher Beobachtung einer weitgehend unveränderten Gesellschaft akzeptiert worden ist. Die Vision der von diesen Texten abgeleiteten sozialen Ordnung, die normativen Texte der brahmanischen Kultur, wurden nicht nur von Wissenschaftlern für bare Münze übernommen, es wurde durch koloniale Administratoren zur eigenen gemacht, die in vielerlei Hinsicht die Texte aufwerteten und sie als Grundlage durchsetzten für die Landbesiedlung, Gesetzbücher und administrative Systeme vom achtzehnten Jahrhundert an aufwärts. Tatsächlich der altertümlichen Periode’s einzig überlebend voll zusammengefügte Abweichung von dieser beherrschenden Ideologie, die ihre Autorität für die Durchsetzung ihrer grundlegenden sozialen Vision beanspruchte - die einer unveränderlichen und ewig festgelegten hierarchischen Klassentrennung - von den Veden ableitete, einem Textkörper, der Geschichte selbst vordatierte, waren die konkurrierenden Texte der sogenannten Andersgläubigen Systeme, Jainismus, Buddhismus und Ajivikismus.[1] Diese Überlieferungen, koppeln jedoch ihre radikale Kritik über Brahmanismus, zusammen mit seiner Metaphysik und seinen soziologischen Auswirkungen, mit mindestens einer impliziten Kritik an der Gesellschaft ausser der des Mönchsordens und versorgt uns so, mit ein paar interessanten Ausnahmen, mit einem nur eher indirekten Zugangsmittel zu der frühen Sozialgeschichte Südasiens. Darüber hinaus wurden diese Systeme entweder ausgelöscht oder marginalisiert von der frühen Neuzeit, und so neigte die Kraft ihrer gesellschaftlichen Vision, wie sie war, eher vermischt, wenn nicht völlig abgestumpft zu werden, außer in einigen wenigen Regionen.[2]

In der modernen Zeit, neigte die britische Kolonialverwaltung und ihre Vertreter, zum Teil unter dem Einfluss ihres Wiederaufbaus von Südost Asien als eine Region der Zeitlosigkeit, ihre beherrschende soziale und historische Auseinandersetzung mit ihren eigenen eigennützigen Vision einzuflössen, welches Vieles zu verdunkeln diente, was die Komplexität der gesellschaftlichen Wirklichkeit der sie gegenüberstanden gewesen sein muss. Kolonialhistoriker, gebunden, wie sie waren auf der einen Seite durch den ideologischen Rahmen des Post-Aufgeklärten Europa, einschliessend beidem, der pragmatische Positivismus des britischen und des romantischen Idealismus der kontinentalen Indologie und auf der anderen Seite, den Druck eine intellektuelle Rechtfertigung für das imperiale Unternehmen zu artikulieren und ihre Bemühungen, die politischen und wirtschaftlichen Strukturen von Indien neu zu definieren, schafften eine Reihe von normativen Vorstellungen des sozialen Lebens des antiken und modernen Indiens, dessen Folgen bis zum heutigen Tag mit uns sind.

Die wichtigsten Beiträge des Glaubens der kolonialen Historiker waren, dass Indiens politisches Leben unausweichlich eher in Richtung Chaos neigte und sein gesellschaftliches Leben zur Erniedrigung und Missbrauch von bestimmten Segmenten der Gesellschaft, vor allem die sogenannten "Unberührbaren" und Frauen, die letzteren wurden im Allgemeinen zu solch sozialen Übeln wie Kinderheirat, häusliche Sklaverei, und die Einrichtung verurteilt, die später als "Sati" [Witwenfolge, in der die Frau in das Kremationsfeuer des verstorbenen Mannes zur Selbstverbrennung folgen musste] bekannt zu werden bekam. Aufgeklärte und unparteiische Intervention in Form der britischen Herrschaft war notwendig, um diese Übel zu beseitigen und ihre Wiederholung zu verhindern. Zur gleichen Zeit hielt eine irgendwie Ausgleichs-Vorstellung

 

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[1] Für kurze Einführungen in die drei andern Glauben im alten Indien siehe, für Jainismus, Jaini (1979); für Buddhismus besteht kein ausreichender einziger Band, sondern ein hervorragendes Verständnis der Legenden, Lehren und klösterlichen Regeln des frühen indischen Theravada-Buddhismus kann bekommen werden Warren (1896, Seiten. 60-61); für Ajivikismus siehe Basham (1951). In den Bereichen, mit welchen sie hauptsächlich betreiligten - Metaphysik, die Existenz, Wesensart, und das Schicksal der menschlichen Seele, die Nützlichkeit von Bhakti. Die Wirksamkeit von vedischem Ritual, und die Autorität der Veden selbs t- diese Schulen wären gut positioniert, um eine starke Kritik von Brahmanismus und Hinduismus zu machen. Denn wie heißt es Ranajit Guha (1989, S. 215), "keine Kritik kann vollständig aktiviert werden, wenn ihr Gegenstand von seiner Vertretung distanziert wird." Dennoch, wie unten gezeigt werden wird, war diese Distanz im Falle der Andersgläubigen Systeme nur teilweise. In kritischen Bereichen, wie dem Verständnis von Geschlecht und die Rolle der Frauen beides in zeitlicher Gesellschaft und in den religiösen Gemeinschaften, deren wahre Seinsgrund der Verzicht auf weltliche Gesellschaft ist, diese Schulen teilen und verstärken sogar die ideologischen Voraussetzungen des Brahmanismus.

[2] So ist zum Beispiel oft argumentiert worden, dass Gandhi seine Belange mit dem Vegetarismus und vor allem die Technik der Gewaltfreiheit als ein politisches Instrument aus seinen prägenden Jahren in Gujarat ableitete, einem Gebiet, dessen Kultur vermutet wird, stark von den Jainas, beeinflusst beeinflusst gewesen zu sein, die dort in der Neuzeit konzentriert worden sind. Siehe zum Beispiel Erikson (1969, pp. 162-163).