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[Absatz geht weiter] ersten Vorlesung des zweiten Buches behandelt. Es ist im ersten Buch nachgefolgt von Vorlesungen über ein heiliges Leben im Allgemeinen, über die Schwierigkeiten, die ein Mönch zu überwinden hat, vor allem die in den Weg geworfenen Versuchungen, die Bestrafung der unheiligen, und das Lob von Mahâvîra als Wertmesser der Gerechtigkeit. Dann kommen einige Vorträge zu verwandten Themen. Das zweite Buch, das fast ausschließlich in Prosa ist, handelt von ähnlichen Themen, aber ohne offensichtliche Verbindung seiner Teile. Es kann daher als Ergänzung betrachtet werden, und als eine spätere Ergänzung zum ersten Buch. Letzteres war offenbar als Leitfaden für die jungen Mönche bestimmt[1]. Seine Form scheint auch für diesen Zweck angepasst; denn es legt einigen Anspruch auf poetische Kunst in der Vielfalt der eingesetzten Versmasse, und in den künstlichen Charakter einiger Verse. Es kann daher als die Abfassung von einem Autor betrachtet werden, während das zweite Buch eine Sammlung von Schriften ist, die über die im ersten diskutierten Themen handelt.

Die Uttarâdhyayana ähnelt der Sûtrakriga in Bezug auf seinen Gegenstand und Teil der behandelten Themen; aber es ist von grösserer Ausdehnung als der ursprüngliche Teil der Sûtrakriga, und der Plan des Werkes ist mit mehr Geschick durchgeführt. Seine Absicht ist es, einen junger Mönch in seinen grundsätzlichen Aufgaben einzuweisen, um ein asketisches Leben durch Vorschriften und Beispiele zu empfehlen, um ihn vor den Gefahren in seiner geistigen Karriere zu warnen, und um einige theoretische Auskünfte zu geben. Die ketzerischen Lehren sind nur gelegentlich angedeutet, nicht vollständig erörtert; die erwarteten Gefahren von dieser Seite wuchsen offensichtlich weniger im gleichen Maße als die Zeit fortschritt und die Einführungen der Sekte waren fester eingerichtet. Von größerer Bedeutung für einen jungen Mönch scheint eine genaue Kenntnis der belebten und unbelebten Dinge gewesen sein, da eine ziemlich lange Abhandlung zu diesem Thema am Ende des Buches hinzugefügt worden ist .-- Obwohl es einen offensichtlichen Plan bei der Auswahl und Anordnung der einzelnen Vorlesungen gibt, ist es doch zweifelhaft, ob sie alle von einem Autor abgefasst wurden,

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[1] Gemäss einer alten Überlieferung (siehe Indische Studien, Bd. xvi, S. 223) wird der Sûtrakriga im vierten Jahr nach der Ordination eines Mönchs studiert.