SEITE 66                                                                                         Jainismus  Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung                                             Uttarâdhyayana Sûtra

Leben endet (Anziehung zu haben) für einen, der seine Söhne verloren hat; Vasishthî, die Zeit ist für mich gekommen, um Bettelmönch zu werden. Solange ein Baum seine Zweige behält, es ist wirklich ein Baum; wenn sie weggestutzt sind, spricht man von einem Stamm. (29)

"Wie ein Vogel ohne seine Flügel, wie ein König in der Schlacht, ohne seine Anhänger, wie ein Händler auf einem Boot ohne seine Waren, genau so bin ich ohne meine Söhne." (30)

"Du hast alle diese Objekte der Begierde zusammengebrachte, und hast viele erlesene angenehme Dinge gesammelt. Lass uns also in vollen Zügen die Freuden genießen; danach werden wir weiter gehen auf dem Weg des Heils." (31)

"Wir haben Vergnügen genießen beendet, meine Liebe, unser Leben neigt sich seinem Ende zu. Ich lasse nicht von  Vergnügungen ab im Interesse eines unheiligen Lebens; nur mit Gleichmut auf Gewinn und Verlust, über Glück und Leid, ich werde das Leben eines Mönches führen." (32)

"Kannst du mich nicht an deine Brüder erinnern (wenn es zu spät ist) wie ein alte Gans schwimmend gegen den Strom. Genieße die Vergnügungen mit mir zusammen. Eines Bettelmönchs Leben ist Elend." (33)

"Meine liebe, wie eine Schlange, die von ihrem Körper Schorf abwirft und leicht und frei weitergeht, genau so haben meine Söhne Vergnügen aufgegeben. Warum sollte ich, allein gelassen worden, ihnen nicht folgen können?" (34)

"Wie der Fisch Rôhita[1] ein schwaches Netz durchbricht, auch so weise Männer von beispielhaftem Charakter und bekannt für ihre Strenge geben Vergnügen auf und leben als Bettler." (35)

"Wie die Reiher durch die Luft fliegen und die Gänse auch, wer hat das Netz zerrissen, genau so reisen meine Söhne und

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[1] Cyprinus Rohita