SEITE 111
savasasam apy aviruddha iti cet, na tasam bhavasamyamo 'sti, bhavasamyamavinabhavivastradyupadananyathanupapatteh. savasasam apy aviruddha iti cet, na bhavasamyamo 'sti, bhavasamyamavinabhavivastradyupadananyathanupapatteh tasam. katham punas tasu caturdasa gunasthanani, iti cet, na, bhavastrivisistamanusyagatau tatsattvavirodhat. katham punas tasu caturdasa gunasthanani, iti cet, na, bhavastrivisistamanusyagatau tatsattvavirodhat. bhavavedo badarakasayan nopary astiti na tatra caturdasagunasthananam sambhava iti cet, na, atra vedasya pradhanyabhavat, gatis tu pradhana na sarad vinasyati. bhavavedo badarakasayan nopary astiti na tatra caturdasagunasthananam Sambhava iti cet, na, atra vedasya pradhanyabhavat, gatis tu pradhana na sarad vinasyati. vedavisesanayam gatau na tani sambhavantiti cet, na, vinaste 'pi visesane upacarena tadvyapadesam adadhanamanusyagatau tatsattvavirodhat. vedavisesanayam gatau na tani sambhavantiti cet, na, vinaste 'pi visesane upacarena tadvyapadesam adadhanamanusyagatau tatsattvavirodhat. [Dhavala, i, Sutras 92-93, zitiert in JSK III, S. 597; siehe auch Satprarupanasutra, Seiten 62-63.]
Da Virasena der erste bekannte Autor ist, eine solche Aussage über dieses Thema zu machen, ist es nicht möglich zu prüfen, ob er hier nur die überlieferte Digambara Auslegung auf diese beiden alten Sutras präsentierte oder seine eigenen Interpretationen anbietet zur Bekämpfung der sich neu entwickelnden Häresie der strinirvana (Nirvana für Frauen, AΩ) wie vorgebracht in der von Haribhadra zitierten Yapaniya-Tantra (ca. 750, siehe Kapitel II, IV, SEITE 44 f.). Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass es sogar die Digambaras nicht möglich gefunden haben, diese Interpretation ohne irgendeinen Vorbehalt zu akzeptieren. In den 1940er Jahren, als der Dhavala Kommentar zum ersten Mal veröffentlicht wurde, gab es eine Partei unter den Digambara Pandits und Mönche, die Virasena’s Auslegung über diesen Sutra unbefriedigend fanden. Sie hatten sogar darauf gedrängt, dass das Wort "samjada" aus dem Satkhandagama Sutra gestrichen wird, denn es schien ihnen strimoksa zu unterstützen und infolgedessen wurde wohl eine tendenziöse Interpolation von einem Nicht-Digambara Schreiber begangen. Für diese langwierige Debatte (drei Bände in Hindi) siehe die Digambara-Jaina-Siddhanta-Darpana, herausgegeben vom führenden Pandit Ramprasad Sastri (1944-1946).
Da Virasena (um 792-853) und der Yapaniya Autor Shakatayana (ca. 814-867) nahe Zeitgenossen sind, ist es schwierig zu behaupten, dass letzterer Zugang zu diesen Worten des Dhavala hatte. Aber es gibt keinen Zweifel, dass in seiner langen Zurückweisung (siehe Kapitel I, # 97-108) von der Verwendung der sekundären Bedeutung des Wortes "Sri" (im Sinne von "ein Mann" in der Stelle seiner ursprünglichen Bedeutung von "Frau"), beantwortete Shakatayana genau auf diese Art des Versuchs seiner Gegner, Unterstützung der heiligen Schriften für strinirvana zu verweigern. Obwohl die Yapaniyas nach seiner Zeit zurückgingen, kam die Kontroverse über strinirvana die zentralen Bühne in den konfessionellen Streitigkeiten zwischen den Svetambaras und den Digambaras zu belegen, die letzteren herausfordernd auf die in der Strinirvanaprakarana enthaltenen Argumente zu reagieren. Weitere hundert Jahre dauerte es, ehe eine kraftvolle Digambara Ablehnung dieser Arbeit in der Nyayakumudacandra des Logikers Prabhacandra auftreten sollte.
(iii) Auch eine beiläufige Lesung des Abschnitts handelnd über die Debatte über strimoksa in der Nyayakumudacandra wird zeigen, dass Prabhacandra