SEITE 25 Jainismus Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Âkârâṅga Sûtra
Ein Ketzer[1] beteuert zu heilen (die Liebe von Vergnügung), während er tötet, schneidet, schlägt, zerstört, fortjagt, beschliesst zu tun was zuvor nicht getan worden ist. Wem er die Kur anwendet - genug von dieses Narrens Zuneigung[2], oder der wer die (Kur) angewendet hat, ist ein Narr. Dies findet keine Anwendung an den Hauslosen. Dies sage ich. (6)
SECHSTE LEKTION/Lehre.
Er der vollkommen versteht (was in den vorhergehenden Lektionen gesagt worden ist) und folgt dem (Glauben der begehrt zu sein ist), sollte deshalb keine sündhafte Handlung tun, noch bewirken andere so eine zu tun. Zufällig denkt er über eine Sünde nach (erst durch eine Tat gegen) eine (von den sechs Lebensgruppierungen), aber er wird schuldig sein (der Sünde gegen) jede einzelne der sechs. Weil er Glück begehrt und viel beklagt, wird er unwissentlich zu Kummer kommen durch sein eigenes Missgeschick. (1) Durch seine eigene Unachtsamkeit produziert jeder einzelne die Phase im Leben in welchem die lebendige Gemütsverfassung gepeinigt wird. Beachtet man (das Leid der weltlichen Existenz, sollte man) nicht mit Gewalt (handeln). Dies wird die wahre Erkenntnis (und Verzicht) genannt. Der wer aufgehört hat von Handlungen lässt die Idee von Eigentum los, überlässt Eigentum sich selbst. Dieser Weise hat den Pfad gesehen (zu der schlussendlichen Befreiung) auf dem dorthin kein Eigentum besteht. Weil er dies erkennt, sollte ein weiser Mensch, der die Welt kennt und die Gedanken der Welt weggeworfen hat,