SEITE 52 Jainismus Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Âkârâṅga Sûtra
Mensch, frei von Handlungen, kennt und sieht die Wahrheit; Begutachtend (Vergnügen), begehrt er sie nicht. (2) Wissend, woher wir kommen und wohin wir gehen, verlässt er die Straße zu Geburt und Tod, frohlockend in die glorreiche (Befreiung). "Alle Geräusche prallen von dort zurück, wo die Spekulation keinen Platz hat", noch dort[1] den Geist durchdringen. Der Heilige[2] weiß gut, dass der ohne Stütze[3] ist. (3)
(Der Befreite) ist nicht lang noch klein noch dreieckig noch viereckig noch rund; er ist nicht schwarz noch blau noch rot noch grün noch weiß; weder von gutem noch schlechten Geruch; nicht bitter, noch scharf, noch bitter noch süß; weder grobe noch weich; weder schwer noch leicht; weder kalt noch heiß; weder schroff noch glatt; er ist ohne Körper, ohne Auferstehung, ohne Verbindung (von Materie), er ist nicht weiblich noch männlich noch Neutrum, er nimmt wahr, er weiß, aber es gibt keine Entsprechung (wodurch die Art der befreiten Seele zu kennen ist), sein ‚absolutes Sein’ (Essenz) ist ohne Form; es gibt keine Bedingung für den Bedingungslosen. There is no sound, no colour, no smell, no taste, no touch--nothing of that kind. Es gibt keinen Ton, keine Farbe, keinen Geruch, keinen Geschmack, keine Berührung - nichts von dieser Art. So sage ich. (4)
Ende der fünften Vorlesung, genannt ESSENZ/ABSOLUTES SEIN DER WELT.