VERS 31 ZURÜCK INHALT VOR SIEBEN ELEMENTE (TATTVAS) THEMA 5 Dravya-Saṃgraha
31. Dieser Zufluss von Materie, der Jñânavaraniya usw. bewirkt, ist als Dravyasrava gekannt zu werden wie durch die Jina genannt und viele Verschiedenartigkeiten besitzend.
KOMMENTAR
Wir haben beobachtet, dass die Bhavasravas Denk-Tätigkeiten sind, welche den Weg für den Zufluss von Materie in Jîva hinein vorbereiten. Dravyasrava ist der tatsächliche Zufluss von Materie in die Seele, durch welche die acht in Vers 14 erwähnten Arten von Karma erzeugt werden. Wie es leicht ist für Staubpartikel am Körper einer Person zu kleben, wenn dieselbe mit Öl beschmiert würde, so wird es leichter für Partikel von Materie in eine Seele einzutreten, wenn es durch gewisse Denk-Tätigkeiten (Bhavasravas) besucht wird. Zuallererst sind diese deshalb die tadelnswerten Denk-Tätigkeiten (Bhavasravas). Diese werden durch den Zufluss von Materie (Dravyasrava) gefolgt. Wenn Materie in die Seele in dieser Weise eintritt, werden die acht Arten von Karma erzeugt.
Somit kann Dravyasrava gesagt werden, erste der acht Arten gemäss den acht Verschiedenheiten von Karma, nämlich Jñânavaraniya, Darśanavarniya, Vedaniya, Mohaniya, Ayu, Nama, Gotra und Antaraya zu sein. Weitere Unterteilungen werden auch von diesen Arten von Karmas gemacht. Jñânavaraniya wird gesagt von neun, Vedaniya von zwei, Mohaniya von achtundzwanzig, Ayu von vier, Nama von dreiundneunzig, Gotra von zwei und antaraya von fünf Arten zu sein. Die ganze Anzahl der Verschiedenartigkeiten von Dravyasrava ist deshalb einhundertundachtundvierzig. Der Autor von Dravya-Saṁgraha hat diese verschiedenartigkeiten in seiner Gommata Sara (Karma-kanda) benannten Arbeit in Einzelheiten behandelt. Der Vers hier sagt einfach, dass Dravyasrava von vielen Verschiedenartigkeiten ist. Folglich brauchen wir nicht in diese detaillierten Unterteilungen zu gehen.
nächste SEITE Vers 32