VERS 32 ZURÜCK INHALT VOR SIEBEN ELEMENTE (TATTVAS) THEMA 5 Dravya-Saṃgraha
32. Dieser bewusste Zustand durch welchen Karma (mit der Seele) gebunden wird, wird Bhava-bandha genannt, währen die gegenseitige völlige Durchdringung der Pradesas von Karma und der Seele die andere (d.h. Dravyabandha) ist.
KOMMENTAR
Wir haben in den Versen 29-31 die Ursachen, wegen welchen Karmas in eine eintreten können gelernt, Nun, wenn es solch einen Zufluss von Karmas gibt, gibt es eine Bindung der Seele mit diesen Karmas. Diese Bindung wird Banha genannt.
Bindung der Seele mit Karmas wird durch die bewussten Zustände des Geistes gemacht, wenn eine Seele mit Anhaftung oder Abneigung erregt wird. Diese Bewusstseinszustände sind als Bhava-bandha bekannt. In Vardhamana-Purana (Canto XVI, Vers 43) haben wird:
„Diese aus Anhaftung oder Abneigung bestehende Bewusstseinsveränderungen, durch welche Karmas (zu der Seele) verknüpft werden ist bekannt als Bhava-bandha.“ Bhava-bandha ist deshalb die Allianz der Seele mit mentalen Tätigkeiten, welche erzeugt werden, wenn wir mit Zuneigung oder Abneigung an weltliche Objekte erregt werden.
Zuallererst gibt es deshalb einen Zufluss von Karmas durch Asravas. Dann sind es einige Bewusstseinstätigkeiten, welche sich selbst an die Seele anhaften, eine besondere Art von Bindung erzeugend. Dies ist was wir Bhava-bandha nennen. Nach diesem Bhava-bandha gibt es eine Vereinigung von Jiva mit eigentlichen Karmas. Diese Vereinigung besteht in der gegenseitigen Durchdringung der Seele und Karmas und die sich ergebende Bindung aus diesem ist bekannt als Dravya-bandha. In Vardhamana-Purana (Canto XVI, Vers 44) haben wir:
„Diese Vereinigung von Jîva und Karma, welche durch Bhava-bandha verursacht wird ist von vier Arten, wird durch die gelernten Dravya-bandha genannt.“
Bandha ist deshalb die Aufhäufung von in vielen Pradesas durch Jiva existierende Materie, wenn es durch Kasaya (d.h. Zuneigung und Abneigung) erregt wird. Wir haben schon die Ergebnisse dieser Bindung im Kommentar über Vers 7 beschrieben.
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