SEITE 140 Jainismus Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Uttarâdhyayana Sûtra
"Das Anbinden von Tieren (an den Opfer-Pfahl) alle die Veden, und Opfer, sind Ursachen der Sünde, können den Sünder nicht retten; denn seine Werke (oder Karman) sind sehr mächtig." (30)
"Man wird nicht zu einem Sramana durch die Tonsur[1], noch ein Brâhmana durch die heilige Silbe ôm, noch ein Muni durch das Leben in den Wäldern, noch ein Tâpasa durch das Tragen (von Kleider aus) Kusa-Gras und Rinde." (31)
"Man wird ein Sramana durch Gleichmut, ein Brâhmana durch Keuschheit, ein Muni durch Wissen und ein Tâpasa durch Buße." (32)
"Durch die eigenen Handlungen wird man ein Brâhmana, oder ein Kshattriya oder ein Vaisya, oder ein Sûdra." (33)
"Der Erleuchtete Eine hat diese (guten Eigenschaften) verkündet, durch die man zu einem (echten) Snâtaka[2] wird; ihn, der von allem Karman befreit ist, nennen wir einen Brâhmana." (34)
"Die hervorragendsten zweimal geboren Männer[3], die diese guten Eigenschaften besitzen, sind in der Lage, sich selbst und andere zu retten." (35)
Als so seine Zweifel gelöst worden sind, stimmte Vigayaghôsha, der Brâhmana, dem großen Weisen Gayaghôsha und seiner (Rede) zu. (36)
Vi g ayaghôsha, pleased, folded his hands and spoke Vigayaghôsha, zufrieden, faltete die Hände und sprach