SEITE 183                                                                                 Jainismus  Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung                                                         Âkârâga Sûtra

Ein Mönch oder eine Nonne sollte nicht die Natur erleichtern in Gehölz von Asana[1], Sana[2], Dhâtakî[3], Ketaki[4], Mango, Asoka, Punnâga, oder andere solch-ähnliche Plätze, welche Blätter, Blüten, Früchte, Samen oder Sprossen enthalten. (21) (21)

Ein Mönch oder eine Nonne sollten ihren eigenen Nachttopf oder den von jemand anderem nehmen, und mit ihm beiseite gehend, sollten sie die Natur an einem abgelegenen Ort erleichtern, wo keine Menschen durchgehen oder sie sehen, und der frei von Eiern oder lebenden Wesen, &c. ist; dann (den Nachttopf) nehmend, sollten sie an einen abgelegenen Ort gehen, und die Exkremente dort auf einem Haufen Asche, &c. hinterlassen (siehe II, 1, 1, § 2).

Dies ist die gesamte Pflicht, & c.

So sage ich. (22)

Ende der zehnten Vorlesung, der DRITTEN VORLESUNG der so genannten "SIEBEN VORLESUNGEN" , genannt ENTLADEN VON FÄKALIEN UND URIN.

nächste SEITE 183b [Fortsetzung]                                                    Elfte Vorlesung, genannt VORLESUNG ÜBER KLÄNGE.

 


 

[1] Terminalia Tomentosa

[2] Crotolaria juncea

[3] Grislea Tomentosa

[4] Pandanus Odoratissimus