SEITE 59                                                                                       Jainismus  Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung                                             Uttarâdhyayana Sûtra

Necken, alle Ornamente sind nur eine Last, alle Vergnügungen erzeugen nur Schmerzen." (16)

"O König, Verknügungen, die die Unwissenden gern haben, aber die Schmerzen erzeugen, erfreuen nicht fromme Mönche, die sich nichts aus Lust machen, sondern nur auf die Tugenden des richtigen Verhaltens bedacht sind." (17)

"Vorzüglicher König, die unterste Kaste der Menschen ist diese der Svapâkas, an die wir zweimal gehörten; als solche waren wir von allen Menschen verabscheut, und wir lebten in den Ortsteilen der Svapâkas." (18)

"In dieser elenden Geburt lebten wir in den Weilern der Svapâkas, von allen Menschen geekelt; dann erwarben wir das Karman (die Frucht, welcher wir uns jetzt erfreuen)." (19)

"Du bist jetzt ein König von großer Macht und Wohlstand, den Lohn für deine guten Taten genießend; stelle die vergänglichen Vergnügungen weg von dir, und trete ein in den Orden um des höchsten Gutes[1] willen!" (20)

"Er der in diesem Leben keine guten Taten getan hat und nicht das Gesetz ausgeübt hat, bereut es in der nächsten Welt, wenn er eine Beute zum Tod geworden ist." (21).

"Wie ein Löwe  eine Antilope ergreift, so führt der Tod einen Menschen in seiner letzten Stunde; weder Mutter noch Vater, noch wird der Bruder, zu dieser Zeit, ein Teilchen (seines Lebens) retten." (22)

"Weder seine Verwandten, noch seine Freunde, noch seine Söhne, noch seine Beziehungen wird sein Leid teilen, er allein hat es zu ertragen, denn der Karman folgt dem Täter." (23)

"Hinter sich lassend Zweibeiner und Vierbeiner, seine Felder, sein Haus, sein Vermögen, sein Korn, und alles;

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[1] Âdâna, erklärt karitradharma