SEITE 300 Jainismus gesamtes Kapitel Titel Inhalt vorige Seite gesamte Vorlesung Sûtrakritâṅga Sûtra
zu seinem eigenen Glück, Ruhe und ohne Anhaftung. (18)
Töte nicht lebende Wesen, nehme nicht, was nicht frei gegeben ist, rede nicht falsche, heimtückische Rede! Dies ist das Gesetz dessen, der reich in (Selbst-)Kontrolle ist. (19)
Begehre nicht durch Worte oder Gedanken, was ein Übertreten (des Gesetzes) ist; bewachen dich in jeder Hinsicht und unterwerfend (die Sinne), übe Kontrolle aus. (20)
Ein Mann, der sein Selbst bewacht und seine Sinne unterwirft, verabscheut alle Sünden vergangene, gegenwärtige und zukünftige. (21)
Unaufgeklärte Menschen von falschem Glauben, (auch wenn) sie als Helden bekannt sind, bemühen sich auf eine schlechte Weise, welche in jeder Hinsicht, böse Folgen für sie haben wird. (22)
Weise Menschen von richtigem Glauben, die berühmte Helden sind, bemühen sich auf eine gute Weise, die keine (bösen) Folgen, welche auch immer, für sie haben wird. (23)
Buße ist nicht gut, wenn sie von edlen Männern, die Mönche (im Interesse des Ruhmes) geworden sind, durchgeführt werden; aber diese Buße von der niemand anderer etwas weiß (ist verdienstvoll). Verbreite nicht deinen eigenen Ruhm[1]! (24)
Ein frommer Mann sollte wenig essen, wenig zu trinken, wenig reden; er sollte immer sich selbst bemühen, Ruhe sein, gleichmütig, ein Bezwinger (seiner Sinne), und frei von Gier. (25)
Meditierend und durchführend religiöse Übungen,
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